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Mal wieder ohne Verbindung

Gestern wollt ich nen grossen Artikel zu Hong Kong nachtragen und als ich endlich fertig war und ide Seite losschicken wollte hat die chinesische Regierung gedacht “Nö! So nicht” und mein Browser hat meinen Artikel gefressen (”The cat ate my homework”). Danach kam ich gar nicht mehr auf meine Website.

Ich bitte also noch um etwas Geduld. Heute abend schaff ichs zwar nicht mehr aber vielleicht wirds morgen was.

Bis dahin…

Home sweet home

Bin wieder zu Hause. HongKong war natürlich genial, aber jetzt muss ich erstmal die 50 T-Shirts waschen die ich vollgeschwitzt hab. Mehr zu berichten, alle Bilder und ab jetzt auch Videos gibts nach der nächsten Maus in Kürze. Bis dahin bitte ich um einen Hauch Geduld.

Update

Für alle, die nur den Blog lesen:
Ich hab heute mal die Seite etwas aufgefrischt. Es gibt jetzt auch eine Seite “Küche”, die Seite “Über” enthält jetzt den aktuellen Stand des Projektes 20+ und auf der Landkarte hab ich mal ein paar interessante Orte nachgetragen.
Enjoy!

Hinter den Kulissen

word-press-big1Auf besonderen Wunsch eines Einzelnen hier ein kurzer Bericht ueber die Software auf der die Seite fusst - WordPress.
Es gibt schon ne Menge Berichte darueber, z.B. kuerzlich erst in der CT, aber im Grunde kann man sich auch alles sehr leicht im Internet anlesen. WordPress ist im Prinzip eine Sammlung von PHP-Seiten, die man auf einen entsprechenden Server hochlaedt. Anpassen muss man im Prinzip nur eine Config-Datei und dann braucht man nie wieder was am ‘Quellcode’ aendern. Desweiteren braucht man eine Datenbank, bzw. Die Login-Infos dahin. WordPress legt seine Tabellen darin mit einem beliebigen Prefix an, so dass man auch locker mehrere Instanzen in einer DB fahren kann. Anschliessend ruft man eine Installations-URL auf und ist bereit zum Bloggen. Viele Hoster bieten WordPress schon vorinstalliert an, allerdings sollten diejenigen die den geringen Installationsaufwand scheuen oder von der Technik zu wenig Ahnung haben die Finger besser ganz von lassen und Blogsysteme wie Blogger nutzen.
Belohnt wird man nach nem Vormittag Einarbeitung und Installation mit einer leeren Blog, der einem sehr vertraut vorkommt. Diesen kann man jetzt auf verschiedenste Art und Weise individualisieren. Es gibt eine gigantische Auswahl an Themes, die sie untergliedern lassen nach Spaltenanzahl. Hat man den passenden gefunden muss man das Arcjiv nur zur eigenen WordPress-Instanz hochladen und aktivieren. Schon hat man ein anderes Look & Feel. Noch die Grafiken dem eigenen Geschmack anpassen, fertig. Dann gehts zum Inhalt. Eine nicht minder kleine Sammlung an sogenannten Widgets wertet die Seitenspalten auf. Besonders beliebt ist natuerlich die Verbindung mit anderen Webdiensten oder Statistiken ueber die eigene Website (wie bei mir).
Neben den Widgets gibts auch noch Plugins, die tiefer in den Eingeweiden von WordPress haengen und die Inhalte auch auf den Hauptseiten manipulieren koennen. Dabei ist die Auswahl auch hier nahezu grenzenlos.
Die Hauptseiten unterteilen sich in Artikelseiten, auf denen der eigentliche Blog beheimatet ist und statische Seiten, auf denen Zusatzinfos hinterlegt werden koennen, z.B. die Seiten Zeit und Raum.

bild-1

Wenn man den Blog fertig angepasst hat sollte man seine Benutzer anlegen und kann dann im Grunde anfangen zu bloggen. Das Admin-Panel ist sehr gut strukturiert und die Erstellung von Blogs ueber das Webfrontend faellt leicht und bequem aus. Besonderheiten wie Veroeffentlichung von Code hab ich noch nicht ausprobiert, aber die grosse Community bietet auch hierfuer zahlreiche Helferlein. Auch ziemlich gut ist, dass man Artikel vorbereiten und zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch veröffentlichen kann.
Probleme hatte ich im Prinzip nur 2, die beide nichts direkt mit WordPress zu tun haben. Einmal ist meine Website aus China oft nicht schnell oder gar tagelang ueberhaupt nicht zu erreichen. Das macht die Arbeit manchmal zum Geduldsspiel. Abhilfe schaffen dafuer viele kostenlose Desktop-Blogger, die die Artikel dann einmalig hochladen - inklusive der enthaltenen Bilder, die glaube ich in der DB gespeichert werden. Ist sie Adresse gar nicht zu erreichen hat man natuerlich leider Pech gehabt.
Das 2. Problem ergab sich aus dem Ersten. Da die Website von hier aus nicht die schnellste ist wollte ich die groessten Inhalte - Bilder - woanders hosten und diese dann einbinden. Dazu gibts ja mittlerweile mehr als genug. Von Flickr ueber Panoramia, Picasa oder Facebook (um nur einige zu nennen) bieten sie alle das Veroeffentlichen von Bildern und das Einbinden in Webseiten inklusive diverser Zusatzfunktionen an. Wer die Wahl hat hat die Qual und so galt es das Beste Plugin in Verbindung mit dem besten Webdienst un dem besten dazugwhoerigen Uploadprogramm zu waehlen. Ich hab mich fuer Picasa entschieden, weil dahinter ein maechtiges Programm steht, um Webalben anzulegen. Die oeffentliche Picasa-Fotoalben muessen zwar nach jedem Upload einmal in WordPress aktualisiert werden (das Plugin heisst Shashin), aber das ist recht schnell erledigt.
Fazit: WordPress ist fier kleine und mittlere Projekte auch schnell von Laien zu administrieren und macht viel Spass. Es gibt eine Vielzahl von Programmen, Themes und Plugins, die einem das Lwben erleichtern und WordPress an die eigenen Beduerfnisse anpassen laesst. So habe z.B. diesen Artikel auf dem iPod auf der Fahrt geschrieben und anschluessend hochgeladen. Die automatischen Updates funktionieren auch einwandfrei, was ich jetzt noch einrichten muss ist ein vernuenftiges Backup, denn wenn einem mal ein Plugin etwas verhagelt (bspw. in einer Installation) kanns schonmal eng werden. Was ich noch gut faend waer die Synchronisation zweier Instanzen (Test und Produktiv) um groessere Aenderungen auszuprobieren, weiss allerdings nicht ob sich das einrichten laesst.