Big in ShangHai

Bob on Tour im wilden Osten

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Neue Sicht

Am Wochenende hab ich mich nun endlich dazu durchgerungen mein altes kleines Standardobjektiv durch ein vernünftiges zu ersetzen. Das alte hat zwar gute Dienste geleistet, kam in vielen Situationen aber schnell an seine Grenzen.

Zur Auswahl standen das Canon 24-70mm f2,8 und eins von Sigma. Letztendlich hab ich mich dann fuer das Canon mit der deutlich besseren Abbildungsleistung gerade bei offener Blende entschieden, da ich persönlich ganz gern mit offenen Blenden fotografiere und ich durch unscharfe Abbildung in hohen Brennweiten nicht (wieder) gegängelt werden wollte.

Für Laien gilt eine einfache Regel: Size does matter - je grösser desto besser. Je mehr Licht in die Kamera eintreten kann, desto mehr kann auch auf der Sensorfläche verarbeitet werden.

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Als Grössenvergleich hab ich mal nen Kugelschreiber ins Bild gepackt ;o). Übrigens hab ich dieses Foto mit meinem Macro Objektiv geschossen. Find ich eigentlich auch sehr schön wie es den Vordergrund vom Hintergrund trennt.

Das einzige was das Objektiv noch besser machen würde wäre ein Stabilisator (der im Standardobjektiv wegen der schwachen Lichtstärke enthalten ist). Einen vernünftigen für dieses Gewicht wäre natürlich technisch nicht einfach und würde das objektiv nochmal schwerer machen, aber gerade bei der Fotografie mit verfügbarem Licht geht nichts über ein ruhiges Objektiv.

Jetzt ist aber erstmal wieder sparen angesagt, weil das Dingen doch ziemlich teuer ist.

Als kleinesSchmankerl noch, da das Leben einem ja immer einen Streich spielt: Ich hatte das Objektiv keine 6 Stunden, da wurde mir ein iPhone4 aus HongKong für 580uro angeboten. Hätt ich es eine Stunde vorher gewusst, hätt ich natuerlich aufs Objektiv verzichtet und lieber ins iPhone investiert, aber nur isses zu spät. Naja das Telefon läuft ja nicht weg ;o)

Serious business

Als kleine Belustigung für Zwischendurch:

Meine (nicht mehr ganz so neue) Errungenschaft vom Schneider

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Und bevor ihr was sagt: ja ich weiss die Krawatte is zu kurz gebunden und ich hab den Gürtel vergessen, war in Eile gemacht

Der neue Flitzer

Hier ist er nun endlich: mein kleiner Flitzer!

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Die Qualität ist natuerlich so wie man das aus China erwartet - nämlich nicht sonderlich hoch. Außerdem hab ich ihn anstelle eines Kunstledersitzes nur mit einem Echt-Plastiksitz bekommen - macht aber alles nix. Er geht ziemlich gut, das Fahren ohne Geräusch ist erstaunlich ungewohnt und es macht einfach nur richtig viel Fun. Ein tolles kleines Spielzeug, hier noch 3 Beweise, dasses auch wirklich meiner is:

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Easy Rider

The electrical eagle has landed!

Wurde gerade auf chinesisch (sehr beaengstigend) in Kenntnis gesetzt, dass mein neues Baby gerade eingetroffen ist. Mich haelt es kaum noch im Buero - am liebsten wuerd ich direkt heim unds ausprobieren. Aber ich muss mich noch in Geduld ueben. Hoechstwahrscheinlich ist eh die Batterie leer und ich darf erstma laden.  Aber dann macht der Easy Rider die Strassen von Shanghai unsicher - ich weiss gar nich ob man damit Mitglied bei den Hells Angels werden kann, stell es mir aber gerade bildlich vor - mit dem Handy und dem Crazy Frog zur Geraeuschuntermalung (reng-de-de-deng deng).

Wie dem auch sei - es ist endlich da.  Jetzt braucht das Kind natuerlich einen Namen - wie sich das gehoert. Ich finde irgendwie was Retromaessiges wuerde ganz gut passen .. irgendwelche Vorschlaege?

Nach meinem anstehenden Urlaub wird dann das Projekt “Mantel des Schweigens” zur Veredlung des Rollers in Angriff genommen, danke an Dirk fuer die Inspiration! Man darf gespannt sein!

Den Durchblick bewahren

Am Wochenende waren wir auf dem “Glasses Market” sprich dem Brillenmarkt. Eigentlich absolut absurd was da ein Brillengestell so kostet, das gleiche gilt fuer die Glaeser, wobei man da noch nen Unterschied macht zwischen inlaendischem glas (40Euro mit Gestell)  und auslaendischen (60Euro mit Gestell). Das gilt natuerlich nur fuer die teuren Glaeser mit automatischer Abdunklung - das ist ja eh alles Witchcraft!!!

Naja wie dem auch sei - ich hab mir 2 Brillen ausgesucht - eine mit automatisch abdunkelnden Glaesern fuers Mopedfahren, eine fuer den Alltag ohne.  Insgesamt wollten die fuer die 2 Brillen 80 Euro haben (natuerlich keine Kassenzuzahlung - ich habs versucht, aber die hat mich angeguckt wie en Reifen ;o) ) … reinster Wucher! Wenigstens konnte ich noch eine Sonnenbrille (allerdings ohne Staerke) zu dem Preis raushandeln. Die nehmens echt von den Lebenden, aber was will man machen.

Einziger Nachteil: man muss chinesisch koennen oder jemanden chinesisches an der Seite haben (oder hohe Preise akzeptieren)

Neue Mobilität

Ich hab ja jetzt schon mehrfach gejammert, dass der elektrische Antrieb nicht so recht in die Gänge kommt. Aber jetzt gehe ich mit dem Innovationsland China in Führung und präsentiere stolz meine neueste Investition:

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Ein Elektroroller - in Fachkreisen auch “der leise Tod”. Der Elektromotor blubbert bis zu 40 km weit vor sich hin, was mir ausreicht. In Deutschland kostet er bis zu 1700Euro, hier nur circa 550Euro (da sieht man mal wie die Gewinnspanne da ist). Er hat EEC Zulassung und ist damit auch für die Strassen in Europa zugelassen und macht bis max. 65 Sachen (ungedrosselt). Hier gibts ähnliche Roller eigentlich so in der Preisregion um 200 - 300 Euro, die haben aber leider keine EU-Zulassung und sind daher uninteressant.

Ich werde über meine Erfahrungen berichten

PS Für die Dinger braucht man hier weder Helm, noch Versicherung, noch Führerschein … kanns also auch hier fahren =o)

Rechenknecht

So präsentiere hier stolz meine neueste Errungenschaft:

mein neues Netbook:

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Die Anforderungen waren eigentlich gering: Es sollte 2GB Ram haben, einen N450 Atomprozessor und mind. 250GB. Der Rest war mir recht egal. Nichtsdestotrotz hat die chinesische Art des Handelns mit 1. in den Wahnsinn und 2. zur Weissglut gebracht. Da wird einem rotzfrech ins Gesicht gelogen - prinzipiell gilt: Traue keinem Chinesen … KEINEM! Alle Spitzfindigkeiten des Verhandlungsprozesses hier aufzulisten würd meinen Webspace sprengen - nur soviel: tut es nicht!

Wie dem auch sei, am Ende hab ich doch noch bekommen was ich wollte (es zog sich über 4 Wochen hin!) insgesamt hat es mich nun ungefähr 275 Euro gekostet. Liegt zwar ungefähr bei dem deutschen Preis bei Amazon, aber dafür hab ich wenigstens 2GB RAM. Naja Shanghai lohnt eben nicht für Elektroware.

Wie dem auch sei - wozu brauch ich überhaupt noch ein Notebook - oder in diesem Falle Netbook, wo ich doch ein Macbook hab? Ganz einfach: Mein dicker, alter, schwerer PC, den ich als Server eingesetzt hatte gibt mehr und mehr sienen Geist auf und das kleine Dingen soll ihn ersetzen. Das hat die folgenden Vorteile:

  • nimmt weniger Platz weg
  • ist leiser
  • verbraucht weniger Strom
  • hat ne eingebaute USV
  • eingebaute Maus und Tastatur
  • eingebauter Bildschirm
  • und kann man zur Not auch mal als kleinen Laptopersatz mitschleppen

Also ideal! Kleiner Haken ist der “begrenzte” Festplattenplatz, den man durch USB-Platten (oder NAS) auch wettmachen kann. Hier mal im Vergleich zu meinem Macbook (isses nich niedlich?):

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Weiterer Vorteil: Das Ding steht jetzt im Wohnzimmer im Regal und ist an den Fernseher angeschlossen, so dass ich neben den normalen Programmen auch noch ein PC-Programm - nämlich mein Programm - hab, super (einen MediaCenter muss ich mir noch einrichten.

Alles super? Neee! Jetzt muss ich ja immer aufstehen, wenn ich auffe Couch sitz und den Rechner bedienen will - eine Funktastatur muss her … und ne Maus! Ne Maus is doof - ne Tastatur mit Touchpad - das wär doch was! Und am besten noch mit Dockingstation (bin ich eh Fan von). Also wieder los, mir schwante übles und es sollte auch eintreten. Nach gefühlten weiteren 4 Jahren hab ich dann endlich die Hardware meines Geschmacks gefunden:

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Problem: der Preis! War ja klar! 88Euro wollten die! Zitat: “Is ne Glückszahl” nach zähem Ringen konnte ich se auf 33Euro runterhandeln, Zitat “Auch ne Glückszahl”, aber das hat mich schon wieder 4 Wochen gekostet =o/

Naja jetzt halte ich das Prunkstück in Händen und bin glücklich …..

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…. vorerst!

Wo bleibt die Zukunft

Da ich momentan etwas Zeit hab hab ich mich heute mal mit einer  kommenden Investition beschäftigt: nämlich einem zukünftigen Auto.

Ashley hat ja auf tragische Weise nicht mehr 2010 erleben dürfen und so werd ich mich auf Dauer nach einer Alternative umsehen müssen.

Mir als Fahrzeugnarren fällt das natürlich besonders schwer - oder leicht, es kommt immer aufs Budget an.

So könnt ich mich sehr gut in so etwas wiedersehen:

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Nein, natürlich nur Spass (obwohl!), naja zumindest sowas hier:

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Wär schon mehr als nett oder? So’n Kleinstwagen über der 300PS Marke hat schon was. Aber eigentlich hab ich ja schon was für den Spass und das sieht so aus:

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und die macht auch mal richtig Spass (oh mann wie ich das vermisse!).

Und da noch vor dem Fahrer ein Vernunftsmensch in mir steckt, dachte ich mir (und denke immer noch), dass eigentlich ein grosses Spielzeug ausreichen sollte. Also warum nicht direkt Nägel mit Köpfen machen und auf die Technik der Zukunft umsatteln: Strom.

Hier fahren schon jede Menge Elektroroller rum und ein Elektroauto wäre in heutiger Zeit nur konsequent. Die Vorteile liegen auf der Hand:

- extrem kostengünstig

- leise

- wartungsarm

Umweltfreundlichkeit lass ich an der Stelle mal weg, weil mir nicht klar ist wie so viel Batterien (die übrigens auch ab und an getauscht werden müssen) umweltschonend sein sollen. Und die Energie die in ihnen gespeichert wird fällt ja auch nicht vom  Himmel, sondern wird immer noch zu grossen Teilen in Kohlekraftwerken produziert.

Aber auch die Nachteile gilt es zu bedenken:

- andere Technologie: ja stimmt, aber mit einem gut ausgebauten Stromnetz sollte der Umstieg weniger schwierig sein, wie beispielsweise auf Autogas oder Wasserstoff

- geringe Reichweite: allerdings ein Knackpunkt. Für grössere Spasstouren könnt ich aufs Motorrad umsteigen oder mir einen Mietwagen leihen (so oft käme das wohl nicht vor). Für den Alltag sollte alles unter 100km ok sein

- geringe Geschwindigkeit: naja zumindest 120 sollte ein Auto schon drauf kriegen, um nicht von LKWs bedrängelt zu werden

- Anschaffungspreis: neue Technik ist i.d.R. teuer und man kann schwerer auf einen Gebrauchtmarkt zurückgreifen - die Pille muss man schlucken

So, also nachdem ich Pro und Contra abgewogen hat stand für mich eigentlich fest, dass E-Autos durchaus eine Alternative sind. Allerdings nicht im Sinne eines Hybrids, der das Gewicht eines Tanks, einer Batterie und 2er Motoren durch die Gegend schuckelt und dabei die Verbrauchswerte auch nicht weiter senkt als moderne Spritspartechnologien (der Prius soll dieses Jahr einen reinen E-Modus bekommen mit <ironie>sagenhaften</ironie> 25km Reichweite).

Also nochmal kurz zusammengefasst: ein reines Elektrofahrzeug, 120km/h soll es schon können, eine Reichweite von sagen wir 100 - 150km wäre nett, wenn möglich unter 100.000 Euro kosten. Nein nur ein Witz - natürlich nicht viel teurer sein als ein Benziner. Das wars schon - viel mehr verlang ich gar nicht. Ach doch eins noch: er darf auf keinen Fall aussehen wie ein Fiat Multipla:

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Also hab ich mich mal auf die Suche gemacht und was muss ich sagen?

Nichts!

Rein gar nichts!

Uns werden seit 2007 vollmundige Versprechen gemacht, dass in spätestens einem Jahr die ersten reinen Elektro-Autos auf die Strassen kommen. Überall liest man nur noch von Elektrotechnik*, dass man manchmal meint, Benziner wären schon ausgestorben, aber wenn man sich mal umschaut: dem kaufgeneigten Kunden wird nicht ein funzeliges Angebot eines etablierten Automobilherstellers angeboten, das oben genannte Kriterien erfüllt. Diese sind zugegeben jetzt nicht die Bottomline, aber jetzt auch nicht überzogen wie ich finde.

Natürlich gibts einen E-Smart und einen E-C1 und eine E-A-Klasse. Wahrscheinlich gibts von jedem Serienkleinfahrzeug irgendwo auf der Welt auch eine E-Variante, aber eben nur eine. Oder wenns hochkommt eine Kleinstserie von wenigen 100 Stück, die dann entweder abnorm teuer sind oder schlichtweg nicht zu haben sind.

Natürlich gibts auch den Tesla Roadster - für schlappe 100.000 und andere Superlativen sind noch teurer, aber das ist ja alles nicht massenmarkt-tauglich. RWE hat eine grosse eigene Website dem Thema Auto-Strom gewidmet, aber ich frage mich wer den tanken soll, wenns nicht ein vernünftiges Angebot gibt.

Achso ganz nebenbei auch aktuell sind die Nachrichten voll von Meldungen von Autoherstellern, die noch in diesem Jahr E-Modelle anbieten wollen: von Nissan über Mercedes und BMW. Alle reiten sie auf der Welle mit - schauen wir mal Ende des Jahres was daraus geworden ist.  Ich glaub da jedenfalls nicht mehr dran und hab die Befürchtung, dass auch mein nächstes Fahrzeug wieder prähistorische Überreste vergast.

Also geht die Suche weiter nach einem Vernunftsauto, aktuell spiele ich mit dem Gedanken mir vom ADAC einfach den Katalog mit der Liste der Fahrzeugnutzungskosten zu holen, den Niedrigsten rauszupicken und zu kaufen.

Schaumama

P.S. Eine Alternative wäre ja auch das Projekt 20+: Einfach ne alte Karre auf H-Kennzeichen fürn Apple … sorry Apfel undn Ei, dafür “geringfügig” höhere Wartungskosten

*hier einige Artikel:

http://www.handelsblatt.com/technologie/technik/das-comeback-der-elektroautos;1432449;2#bgStart

http://www.handelsblatt.com/technologie/technik/autos-tanken-unterwegs-strom;2297031

http://www.auto-news.de/auto/news/anzeige_Unter-Strom-Batteriebetriebene-Autos-erleben-derzeit-eine-Renaissance_id_18839

http://www.auto-news.de/auto/news/anzeige_Unter-Strom-Batteriebetriebene-Autos-erleben-derzeit-eine-Renaissance_id_18839

Nicht bewegen!

Im AppStore fürs iPhone gibts ja für alles was (und das meiste ist völliger Blödsinn). Vor kurzem bin ich über einen Schlafphasenwecker gestolpert.

Kurz zum Theorie:

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Man hat verschiedene Schlafphasen (leichter Schlaf, Tiefschlaf etc). Wenn man in einer Tiefschlafphase geweckt wird fühlt man sich gerädert, war man eh leicht am Schlafen springt man aus dem Bett wie ein junges Reh - die ja gar keine Betten haben, egal! Unter anderem zeigen sich die verschiedenen Phasen wie sehr man sich im Bett bewegt.  Jetzt gibt es ziemlich teure sogenannte Schlafphasenwecker, die über diverse Sensoren die aktuelle Phase erfassen und einen so sanfter aus dem Schlaf holen sollen.

Soweit die Theorie die ich schon früher mal gehört hatte und die ich eigentlich ganz interessant fand, obwohl ich nicht so ganz dran geglaubt hab. Und 150 Euro oder mehr für so nen Wecker zum Ausprobieren warn bissl teuer.

Nun wie gesagt bin ich im AppStore über ein Programm fürs iPhone gestolpert was angeblich genau das kann und zwar mit dem Beschleunigungssensor des Telefons. Also ganz tief in die Tasche gegriffen und die 79Cent berappelt und dann bin ich die letzten 2 Wochen mit Telefon ins Bett.

Und ob man es mir glaubt oder nicht es funktioniert (in Grenzen) ziemlich gut. Natürlich wenn man das 12. Bier über den Durst getrunken hat nutzt es wenig, aber wenn man normal ins Bett geht wird man morgens sanft frühestens ne halbe Stunde vorher, spätestens zur angegebenen Weckzeit geweckt. Und das in der Regel recht sanft und angenehm. also wars ja doch ne lohnende Investition! Jahaaaaa…..

Eigentlich schon, das Problem ist, dass man manchmal auch ohne Zuckungen wach wird - einfach in dem man die Augen aufschlägt ohne Wecker. Denkt man “Ja gut ist doch kein Problem” - ists auch nicht, aber faule Menschen unter uns wollen sich dann nochmal rumdrehen und weiter ratzen. HAt man jedoch diesen Bluthund im Bett der bei der geringsten Zuckung anfängt loszukläffen gewöhnt sich der raffinierte Schläfer an sich nicht mehr zu bewegen. Bloss nicht bewegen! Der Wecker könnt losgehen!

Das heisst also in den letzten Tagen jedesmal wenn ich wach wurde - auch mitten in der Nacht - hab ich erstma instinktiv Totenstarre angenommen und versucht auf die Uhr zu spinksen, ob ich noch was Zeit zum Rumdrehen hab oder ob ich besser die letzten 5 Minuten bewegungslos verharre. Unter entspanntem Aufwachen stell ich mir da en bissl was anderes vor.

Fazit: Prinzipiell funktionierts - und oft sogar gut. Der psychologische Effekt sollte aber nicht unterschätzt werden. Ich hab das Ding also wieder abgeschafft und stelle mir meine 2 Wecker. Da kann ich mich morgens wenigstens noch einmal herzlich rumdrehen.

Es geht bergauf

… oder besser bergab!

Weiss gar nicht ob ich das schonmal geblogt hab.

Als Expat ist natürlich eins ganz entscheidend: Der Wechselkurs! Weil er im Endeffekt doch grossen Einfluss auf das hat was nachher übrig bleiben sollte.

Während alle Touristen froh sind, wenn der Yuan = Kuai = Reminbi = Rembelbembel = Kujuffel schwächelt und somit in die Höhe schiesst ists bei mir umgekehrt.

Ein Teil meines Gehaltes krieg ich fix in good old Germany, den anderen Teil hier. Aber: Was ich von diesem Teil nicht brauche wird auf mein deutsches Konto transferiert. Das heisst je mehr Euro ich pro Rembelbembel bekomm umso besser. Das heisst wenn der Kurs 1:9 ist, ist das besser als 1:10 (während es bei Touristen umgekehrt ist).

Lange reder kurzer Sinn: Nach einem dramatischen und schwindelerregenden Anstieg hat ich die Situation in den letzten Wochen “etwas” entspannt:

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Die Situation bleibt natürlich kritisch. Gerade im Moment spenden alle für Haiti und keiner mehr für notleidende Bobs.

Daher rufe ich Euch auf: wer rumliegende Aktiendepots, Kapitalanlagen, Goldreserven oder Landbesitz hat und keinen Gebrauch davon macht kann diesen gerne kostenlos an mich übertragen!