Posts Tagged ‘Besucher’
Soweit die Füße tragen…
Ein Gastpost von Dirk:
Ja, eine Woche geht ja so schnell vorbei! Viel zu schnell!
Was ich dank Alex in diesen Tagen erleben/genießen/erblicken/erwandern/… durfte, habe ich mal kurz zusammengefasst
Und das war nach dieser Woche gar nicht mehr so leicht!
(Es ist sicher etwas ausschweifend geworden, aber vielleicht beugt es meiner Vergesslichkeit vor
)
Sonntag 25. April 2010

Maglev
Ankunft auf dem Flughafen Shanghai Pudong International Airport gegen 14:20 Uhr (alle weiteren Uhrzeit waren nicht weiter rekonstruierbar). Auf Empfehlung ging es dann mit dem Maglev (431 km/h ; Beweisfoto kann auf Nachfrage gestellt werden) zur Longyang Rd. Station, wo Alex mich mit seinem Fahrer (wie dekadent) bereits erwartete.
Nach einer Erfrischungspause gab es einen kleinen Rundgang durchs Grand Gateway und einen kurzen Einkauf im Supermarkt. Was frisches sollte her! (Im Nachhinein frage ich mich, warum wir überhaupt was gekauft haben; waren wir doch eh nur draußen schlemmen - naja fast)
Danach wurde es Zeit für ein würziges Abendessen im Asian Noodles (habe leider keinen Link gefunden): Was hat Alex mich hier auf die (Gewürz-) Probe gestellt! Das war nicht scharf, das was Hölle und ich dachte “Ok, schlimmer geht’s nicht” - aber es ging noch schlimmer, noch viel schlimmer…

Welcome To Shanghai
Nach kurzem Trip zum DVD Shop sind wir dann in die “Vue Bar” im “Hyatt on the Bund”. Definitiv das beste “Welcome to Shanghai“!
Von hier aus ging es dann noch auf’n Cocktail in die Bar Rouge (Die Dachterrasse muss im Sommer einfach nur geil sein!)
Das war dann auch genug nach einem so langen Tag!
Montag 26. April 2010
Ein leckeres Frühstück im Element Fresh und dann zu Tailor Market: 2 Hosen, 1 Jackett und 9 Hemden bestellt!!! Wow, aber ob das etwas wird?
Alex’ Fahrer brachte uns dann nach Caojing in die “Noodle Bude” (Langsam fange ich an das Essen hier zu lieben) und dann noch zum BTES Building auf der Site: Training, denn schließlich soll Alex sich ja nicht auf der Annual Party blamieren (BTW: Viel Spaß am Freitag! - ich will beweise sehen)
Dabei hatte ich auch gleich die Gelegenheit ein paar Kollegen, Norbert und Martin, kennenzulernen, mich ein wenig auszutauschen und schon war auch ‘ne Verabredung für die Woche gemacht.
Nach der Rückfahrt nach Shanghai haben wir im Vargas noch ein kleines Sandwich verputzt (denn wir hatten mittags in der “Noodle Bude” ordentlich zugeschlagen). Nachdem wir im JZ Club bei ‘nem Cocktail und Live Jazz ein wenig zugig gesessen hatten, gab es noch einen Absacker im Cottons (in der Xinhua Lu). So ganz langsam kann ich verstehen, dass Alex hier nicht weg will
Dienstag 27. April

SWFC
Nochmal ein leckeres Frühstück im Element Fresh und dann auf nach Hongqiao zum Fake Market. Dort haben wir nach ein paar Minuten dann auch May getroffen. Nach ein wenig Shopping, wobei ich mit zwei Uhren (ja, auch Gabi hat sich sehr gefreut) und ‘nem T-Shirt doch eher mager abschnitten habe und Alex mit einer etwas zu teuren Jeans, einem hart erstandenen Stativ, noch zwei Uhren und keinem Paar Schuhe doch etwas erfolgreicher war, ging es mit dem Taxi wieder zurück. Dann sind wir zu dritt mit der U-Bahn nach Pudong und dort gleich im SWFC in der 93 Etage zu ‘nem Snack in schwindelerregender Höhe und unglaublicher Aussicht aufgestiegen. (BTW: son’ Klo will ich auch!!!). Von hier oben gab es schon gute Aussicht auf die Baustelle des nächsten Skyscrapers in Shanghai, dem Shanghai Tower! Das im Zentrum von Pudong überhaupt noch Platz für sowas zu finden war ist schon kaum zu glauben. Dann wieder runter und wieder rauf, d.h. rauf aufs Observation Deck (volles Programm : 94th, 97th, and 100th Floors). Wow, was für eine Location. Und was hat May sich angestellt, als Sie nicht über den Glasboden gehen wollte
! Girls, alle gleich!
Danach wollte Alex mir noch im Jin Mao Tower was zeigen, aber leider hatte Boeing die Location reserviert, somit haben wir das ausgelassen.
Im “Banana Leaf” haben wir dann, wie gestern verabredet Martin und seiner Frau getroffen und so richtig lecker thailändisch genascht. Aprospros, der kleine Kellner hätte sicher auch gerne an Alex genascht, so wie er ihn angehimmelt hat ![]()
Im Jade on 36 des Shangri la Hotel gab es dann bei live Gesang noch ‘nen Cocktail. War ‘ne tolle Atmosphäre mit schöner Aussicht!
Nachdem wir uns bei allen verabschiedet hatten, sind wir noch auf ein Bier und Bruschetta ins andere Cottons.
Den Tag haben wir dann noch im People 7 abgeschlossen; allein der Eingang ist schon ein kleines Event und auch der Gang zum Klo kann dort ohne Tipp echt schwer werden
(Mehr will ich aber nicht verraten, bin ja kein Spassverderber)
Was für ein Tag!
Mittwoch 28. April
Puh, frühes Aufstehen war angesagt, denn um 6:30 Uhr sollte uns der Fahrer abholen und nach Nanjing, der früheren südlichen Haupstadt Chinas, bringen.
Nach etwas mehr als drei Stunden Fahrt, die uns ein chinesisches Frühstück, welches der Fahrer uns vorher besorgt hatte, “schmackhaft” machte, sind wir dann im Sheraton abgestiegen. Nach kurzem frisch machen, denn Alex hatte ja beim Frühstück seine Hose voll gekleckert, haben wir uns auch gleich auf den Weg gemacht, was von der Stadt zu sehen.

Jiming Tempel
Mit der Stadtkarte aus dem Hotel ging’s dann los Richtung Jiming Temple: Ein Zeremonie zur Freilassung von Vögeln vor dem buddhistischen Tempel (welche Bedeutung das auch immer haben mochte; ein kommunikativer Chinese musste uns aber erklären, dass er dagegen sei, denn die Vögel würde eh wieder eingefangen und an den Tempelorden verkauft - oder so ähnlich), ein Rundgang durch den Tempel sowie ein kurzes Gebet in alle Himmelsrichtungen, dann ging es weiter über die Stadtmauer gen Osten. Schon ein beeindruckendes Bauwerk, mit knapp 40 km Länge in nur 20 Jahren erbaut. Da hätten sich die Kölner mit ihrem Dom mal ‘ne Scheibe von abschneiden sollen. Nach scheinbar endlosen Schritten über die Mauer ging es dann wieder durch die Stadt (zu Fuß, wie sonst): Ein schöner Park, genutzt von spieltriebigen Chinesen, die so etwas wie ein Diabolo, welches ein heulendes Geräusch machte, durch die Luft sausen, Drachen steigen ließen oder einfach nur relaxten. Noch ein paar Hochzeitspaare bei der Fotosession, eine Tanzgruppe, Tai Chi unter Bäumen, … einfach nur schön. Dann ging es wieder zum Hotel, frisch machen, denn danach ging es mit dem Taxi (ja, ein oder zwei mal hatten wir in Nanjing tatsächlich ein Taxi, obwohl meine Füße das bestreiten würden) zum 1912, einem interessant gestalteten Viertel in dem Essen und Unterhaltung angesagt ist. Dort haben wir dann Lilian und Joy getroffen und sind mit ihnen Hot Pot essen gegangen. Mal ganz was anderes, aber wieder echt lecker. Danach noch in das Mazzo, einen typisch chinesischen Club - obwohl es Mittoch war, war hie echt was los! Ein sehr schöner Abend nach einem tollen Tag.
Donnertag 29. April

Zhonghua Gate
Nach einem stärkenden Frühstück im Hotel ging es zum Zhonghua Gate, welches in alten Zeiten für Angreifer eine ausgeklügelte Falle mit seinen drei nachgeschalteten Toren bildete. So ein paar kitschige Wachsfiguren, die eine Gesichtsfarbe ähnlich dem früheren HubbaBubba Kaugummi hatten, durften hier nicht fehlen. Ungeachtet dessen eine echt lohnenswerte und eindrucksvolle Sehenswürdigkeit. Danach ging es durch den Bailuzou Park und weiter in die Confucius Area, in der vor lauter Kommerz der eigentliche Confucius Tempel unter ging. Da diese Stadt selbst für zwei Tage einfach zu groß ist, haben wir uns abschliessend für die Purple Mountains entschieden und uns dort das Sun Yat-sen Mausoleum und das Ming Xiaoling Mausoleum angeschaut und tolle Fotos geschossen.

Purple Mountains
Das war Kultur pur!
Nun sollte es wieder mit den Taxi in die Stadt gehen, aber davon wussten die Taxis nur nichts, d.h. zu Fuß ging es schier endlos in Richtung Stadt. Irgendwo hinter der Stadtmauer und nach einem kleinen Snack am Straßenrand gab es dann doch noch ein Taxi für uns! Welche eine Wohltat - aber schon beim Aussteigen wollten die Füße kaum noch. Leider blieb daher keine Zeit mehr den Yangtze zu besuchen ;-(
“Soweit die Füße uns tragen” hätte glatt das Motto dieser zwei Tage sein können.
Da wir noch etwas Zeit und Hunger hatten, bis der Fahrer uns wieder abholen sollte, ging es also gleich noch ins Restaurant: Bambus, Garnelen, Bohnen und …
… und Frosch (Wie ich erst beim Verspeisen aufgeklärt wurde)! Alles super lecker, nur musstest Du ja den Frosch ja unbedingt “là” bestellen, so dass der einem schon die Lippen weggebrannt hat, bevor er noch auf der Zunge ankam. (Die einen reden vom Schneefrosch, ich nur noch vom Firefrog!) Die Bedienung fand es jedenfalls sehr komisch.
Dann ging es nur noch mit dem Fahrer nach Hause…
Freitag 30. April
Ein stärkendes Frühstück zu Hause mit Toast, Käse, Fleischwurst, Salami und Nutella.

People's Square
Der Tag beginnt mit einem gemütlichen Rundgang über den People’s Square: Neben dem tollen Blick auf die umgebende Stadt gibt es hier auch scheinbar den einzigen kleinen Platz, an dem hier in der Stadt Tauben anzutreffen sind. Sonst scheint in der ganzen Stadt kein einziger Vogel sein; In der French Concession hört man zwar ab und an mal etwas Gezwitscher, aber das scheinen auch die einzigen Orte zu sein. Komisch!

1933
Dann gings es zum 1933, eine irre Konstruktion, die früher einmal ein Schlachthaus war. Man kann sich teils vorstellen, wie hier die Rinder zu ihrem industrialisierten Ende geführt wurden. Als Metzgerssohn glaubte ich sogar noch das Blut riechen zu können. Heute eine Location für kleine Shops, Kunst und mehr. Sehr eindrucksvoll!
Von hier ging es dann in die Taikang Lu zu einem Rundgang durch Tian Zi Fang: Schmale Gassen voll mit Künstlerläden, Shops und Restaurants.
So nun aber schnell nochmal zum Tailor, denn wenn ich Montag zurückfliege, sollen die neuen Klamotten schließlich passen. Ein Teil der neuen Hemden konnte ich schon mitnehmen, worüber ich dankbar war, denn es ist mittlerweile so um die 30 Grad geworden, denn nun hatte ich noch etwas zum Wechseln.
Nach kurzem frisch machen geht es dann zum Kagen (Japanisches Teppanyaki Restaurant) wo wir mit Norbert und seiner bezaubernden Frau (Sorry, aber an ihren brasilianischen Namen kann ich mich wirklich nicht mehr erinnern) so richtig lecker gegessen haben. Nicht nur das, nein Alex musste mich auch noch mit Sake abfüllen, so dass ich dachte der Abend geht sicher früh zu Ende (und damit sollte völlig daneben liegen). Nach den wir mit bestem Essen gesättigt waren, gingen wir (für mich gilt schwankend) ins Zapata’s wo sich uns noch Lilian, Nicole, Isabella und Frederic angeschlossen haben. Bis sicher 2:00 Uhr haben wir dort Party gemacht, gequatscht, getrunken und getanzt. So peu a peu haben uns dann alle bis auf Nicole verlassen, mit ihr sind wir dann noch ins MAO. Ein echt heißer Abend! Als wir dann gingen, war es doch schon 5:30 Uhr und auch schon wieder hell draußen. Definitiv der geilste Tag der ganzen Woche!!!
Samstag 01. Mai
Also, sorry, aber heute war erst mal ausschlafen angesagt ![]()
Nach einen verspäteten Frühstück im Abbey Road ging es dann gemütlich zu Fuß (wir latschten schon wieder) durch die French Concession und weiter und weiter bis an das Ende der Nanjing Lu, wo wir May getroffen haben.

Hell Breakes Loose
“Hell breakes loose” : Menschenmassen, gefühlt alle Chinesen dieses Kontinents, weil, die Expo gerade geöffnet hat, Monatsanfang ist, Samstag ist und auch noch pervers gutes Wetter war. Der Verkehr am Ende der Nanjing Lu war komplett zusammengebrochen! Eigentlich war der neue Bund das Ziel, aber von dem war vor lauter Menschen nichts mehr zu sehen, bis auf die neuen Bauten am Fähranleger. Dennoch ein Erlebnis. Bevor es wieder nach Hause ging, gab es noch eine kleine Visite in TheCoolDocks.
Ein wenig frisch machen, denn wir waren Heute bei der Lauferei doch etwas ins Schwitzen geraten, und dann weiter zum Shanghainesen Abendessen. Wieder ein neues Erlebnis: Exemplarisch zubereitete Speisen in der Vitrine statt einer Speisekarte, und schon wieder alles super lecker (kann mir kaum noch vorstellen, dass es zu Hause in Deutschland noch schmecken kann)! Leider hatte der Eisladen um die Ecke geschlossen, so sind wir mit dem Taxi nach Xintiandi, einem kleinen Shopping und Entertainment Viertel, wo es dann auch das ersehnte Eis im Cold Stone gab. Von hier aus ging’s dann ins Brown Sugar, wo Soul Man Carlton J. Smith einen geilen Liveauftritt gab. Von hier aus ging es noch ins No. 88, einem chinesischen Club, doch Frederic, den wir hier eigentlich treffen wollten, war leider schon weg - wir waren doch zu langsam. Nach einer kleinen Stärkung vom BBQ am Straßenrand haben wir gegen 2:00 Uhr nochmal dem MAO einen Besuch abgestattet, aber so gut wie Tags zuvor war es nicht.
Sonntag 02. Mai
Die beiden letzten Tage steckten uns noch so in den Knochen, daß das mexikanische Frühstück im Maya erst gegen 12:00 Uhr genommen werden konnte. Im M50 gab es dann modere chinesische Kunst zu sehen, bei der es schon wundert, wie kritisch sich die Künstler geben dürfen. Hätte ich nicht gedacht! Bei Alex um die Ecke sind wir dann noch ins “Best Buy”, die Electronic Mall und in die Shopping Mall, schließlich sollte das Töchterchen doch auch was mitgebracht bekommen (die Tasche ist übrigens super angekommen). Am Abend haben wir dann mit Ute und Martin im Lost Heaven (war auch für die beiden neu) lecker gespeist und sind anschließend runter in die Lounge und haben dort dann auf 4 Flaschen köstlichen Rotwein (Super Auswahl Martin!) aufgerundet.
Mit beiden fuhren wir später in die Velvet Lounge und haben in angenehmer Atmosphäre noch jeder zwei Cocktails geschlürft.
Unser beider Versuch danach noch im LOgO den Abend ausklingen zu lassen, scheiterte trotz der attraktiven DJane daran, dass hier irgendwer so übel in den Laden gekotzt hatte, sodass es keine Nase auszuhalten konnte. Schade! Also ging es von hier aus in’s Dada, einem kleinen Expat Shelter mit düsterer Atmosphäre, aber leckerem Bier (mit dem ich mich nach dem Wein und den Cocktails dennoch etwas schwer tat - mangelnde Übung!). Bevor es dann später wieder Heim ging, zog uns der Straßen-BBQ gegenüber mal wieder so stark an, dass wir nicht anders konnten. Und nun nicht jammern, Alex, Du wolltest es unbedingt scharf bestellen. Es muss erwähnt werden, dass sogar die Tränen, die binnen Sekunden nach den ersten Bissen nicht aufzuhalten waren, in den Augen brannten.
Montag 03. Mai

Nach Hause :-(
Sch…, schon der letzte Tag!
Wir trafen Kelly und Frederic im Element Fresh; Nach dem Frühstück sind wir zusammen mit beiden zum Tailor, schließlich mussten wir meine restlichen Sachen nochmal anprobiert werden (passte nun alles super) und Frederic wollte Alex’ Hemdenmacher mal ausprobieren.
So, leider ging es nun so langsam ans Packen. Noch ein Paar Fotos und Music auf den Stick und ein wenig relaxen.
Abends dann zum Abschluß mit Kelly und Frederic im Asian Noodles gut gegessen und als Dessert noch ein Eis im Cold Stone (… und immer auf Wölfe mit Regenschirmen aufpassen).
Den ganzen Tag über war meine Stimmung schon etwas getrübt, denn wer will hier schon weg? Ich habe die Zeit sehr genossen, aber die Freude auf meine Lieben zu Hause zieht mich auch zurück ![]()
Spät am Abend hat uns der Fahrer dann zum Airport gebracht. Nach dem Check In und ein paar Schritten durch den Flufhafen noch ein kurzer Abschied, dann waren es nur noch 15 Stunden bis nach Hause!
Fazit
Für jeden, der die Gelegenheit hat, einmal mit einen Guide wie Alex eine Stadt wie Shanghai zu erleben, der muss unbedingt hierher kommen!
Aber eine Warnung muss ich euch mit auf den Weg geben: Wer hierher kommt muss damit rechnen an diese Stadt, dieses Land und die tollen Menschen sein Herz zu verlieren
Allen lieben Menschen, die ich hier kennen lernen durfte und besonders auch Alex, ein großen Dank für diese tolle Zeit!
CU in Shanghai!
P.S.: Alex hat ja bereits einen Satz an Bildern vom unseren Touren duch Shanghai und Nanjing gepostet.
Warten…
Während wir alle gespannt auf den Bericht über 9 verrückte Tage in China von dirk warten hab ich in der Zwischenzeit mal ein paar Bilder hochgeladen!
Ende der Woche werd ich dann mal über letzte Woche Freitag stattgefundenes Appreciation Dinner berichten.
Bis dahin noch etwas Geduld…
Oh mann oh mann
Das war ne Woche! Deswegen hab ich in letzter Zeit wenig - gut gar nichts von mir hören lassen. Das ändert sich aber wieder…. demnächst mehr - jetzt muss ich erstmal ins Bett!
Im Osten nichts Neues
Hier gibts im Moment wenig Neues.
Auf Arbeit ist viel zu tun, im Moment gibts mehr HipHop Partys als normale, auf Elektronik-Investitionen hab ich nach meinem Verlust auch keine Lust und am Wochenende kann man eh nicht Shoppen gehn, weil SHA völlig überfüllt ist.
Hm also was tun? Richtig Trips in den Westen planen!
Nach nun mehr als 1 Jahr muss ich doch noch ma zurück nach Deutschland, um nicht ganz meine Kultur und meine Manieren zu verlieren. Also fällt ein kritischer Blick in den Kalender und auf anstehende, wichtige Termine und davon gibts 3 (geordnet nach Priorität):
1. Unighted am 03. Juli
2. Garraud in Tunis am 08. Juli (der ist nicht bei der Unighted dabei)
3. mein Geburtstag am 07.
Angedacht sind 2 Wochen, was schon relativ knapp ist, wenn man alle Bekannte und Verwandte sehen will. Die verteilen sich nämlich von Hamburg bis Rosenheim. Das endet dann nachher wohl eher in Stress als in Urlaub, also ist die Idee folgende:
Abflug in SHA am 28. Juno ins Saarland. Dann hab ich ungefähr ne Woche für die Familie und all die daheim stationierten. Ausserdem könnt ich bei der Gelegenheit gleich meinen Zahnarzt ne Inspektion machen lassen.
Sa gehts dann mit dem Schnellzug von SB nach Paris, dort wird dann ordentlich auf der Unighted gerokkt. Danach wie gehabt zurück. Montags in den Jet nach Tunesien und dort dann die Korken knallen lassen (07.) und mit Joachim Garraud rokken (08.) - mit Strand, Sonne und allem was dazugehört - also echter Urlaub.
Jeder der nicht im Saarland wohnt und mich trotzdem sehen will, der hätte Gelegenheit da unten das ein oder andere kühle Bierchen mit mir zu zischen, ich hab nicht den Stress durch Deutschland zu bummeln (ohne Auto) und dazu sogar nochn bissl Urlaub.
Von dort aus ginge dann wieder in den fernen Osten.
Ist natürlich erstma nur ne Idee, weiss ja noch gar nicht wie die Planung hier vor Ort aussieht, aber das wäre in nem guten Monat schon konkretisierbar.
Wer wäre denn in Paris dabei? Und wer würde sich nach Tunis runterbewegen?
Futt-Massage
Als jetzt in der letzten Woche wieder Besucher aus Deutschland da waren hat sich die Gelegenheit ergeben nochmal zu einem meiner Lieblingsrestaurants zu fahren - im 98. Stock. Da es sich um einen japanischen Investor handelt und das Restaurant “uppest” Class sein will (nicht nur höhentechnisch) haben die dort sehr dekadente Toiletten - Tanja war davon so begeistert, dass sie ein Beweisfoto gemacht hatte …. was ich gerade nicht finde. Egal wird nachgereicht.
Links neben der Toilette hat man auf jeden Fall eine Art Laptop mit dem man die Toilette bedienen kann. Da gibts neben einem ordinären “Flush” (Spülen) auch die Temperatur des Toilettensitzes (natürlich beheizt), vorne spülen, hinten spülen (und ich mein nicht die Schüssel), vorne und hinten fönen und und und. Bei der Gelegenheit hab ich das auch mal alle ausprobiert und muss zugeben ich bin begeistert. Im Vergleich dazu machen wir noch in Löcher im Boden.
Morgen kommt schon der nächste Besuch (ich hab hier mehr Besuch als in Deutschland - ich weiss grad nicht wie ich das interpretieren soll) und dann ergibt sich die nächste Gelegenheit einen “Highend-Stuhlgang” zu geniessen.
PS: Ich frage mich wie es funktioniert, aber die hintere Spülung .. wie soll ich sagen .. trifft exakt ins .. naja … Schwarze. Ist schon toll was die Japaner können
Shanghai - Impressions
Ein Gastpost von Tobias:
Bevor wir uns morgen auf den Weg nach Taipei machen nutze ich die Gelegenheit ein paar von den Eindrücken zu schildern, die ich in den letzten Tagen gesammelt habe. Heute haben wir einen Ausflug nach Suzhou dem sogenannten Vendig des Ostens gemacht. Die Stadt liegt knapp zwei chinesiche Autobahnstunden von Shanghai entfernt und hat einen ganz netten “historischen” Bereich mit vielen Kanälen, Gärten und Templen. Alex hat mir in den Tagen zuvor einige der imposantesten Spots in Shanghai gezeigt und ist dabei nicht müde geworden zu betonen, dass dies nichts mit China zu tuen habe. Also stand heute der Ausflug von Shanghai ins richtige China an.
Es sind schon zwei verschiedene Welten, die hier aufeinandertreffen.
Kulinarisch ist lässt sich hier viel entdecken von dem ich mir nicht hätte träumen lassen und man könnte sich unter Alex’s Führung wochenlang durch die Restaurants der Stadt schlagen und immer wieder etwas Neues ausprobieren. Bei unserem Besuch auf dem Fabric Market habe ich einen Eindruck bekommen wie in China gehandelt wird und welche Bedeutung es hat die richtigen Leute zu kennen. Jetzt hoffe ich mal, dass mir der maßgeschneiderte Anzug noch passen wird, wenn aus Taiwan zurück kommen.
Still alive
Endlich geht mein Internet nach Deutschland wieder einigermassen.
Hier nur ein ganz kurzes Update, dass ich noch lebe und mit Tobias gerade die “grosse Hafenrundfahrt” mache. Sprich Financial World Center, Lapis Thai, Science & Technology, Hongxiao, Teppanyaki und Co.
Melde mich sobald wieder etwas Luft ist (übermorgen gehts nach Suzhou und am Donnerstag nach Taiwan)
Krumms chinesisch essen
So peut a peut will ich mal ein wenig berichten, was ich mit meinen letzten Besuchern hier so erlebt hab. Nr. de Reihe wird - natürlich - das Futtern in SHA. Ich glaube alles in allem waren die beiden schon recht beeindruckt, wie unterschiedlich das chinesische Essen hier doch von dem Frass zu Hause ist, das einem ein Geschlitzter mit Akzent vorsetzt.
Dabei hab ich versucht so ein klein bisschen von “westlich akzeptabel” bis zu “jetzt wirds ernst” zu gehen. Am letzten Abend waren wir dann beim Shanghainesen (der im Gegensatz zum Kantonesen noch nicht ma bekannt für was Ekliges is).
Ich hatte noch nicht mal was schlimmes bestellt - Rinderdarm war das “Ungewöhnlichste”:
Trotz aufopferndem Heldentum fürs Vaterland, war die Freude (vor allem nachdem der erste Bissen unten war) sagen wir mal … dezent verhalten:
Aber immerhin hatte sie probiert und sich getraut. Das müssen andere erst noch beweisen und daher kriegt sie von mir das Nahrungstapferkeitslob in Bronze. Krummi hat sich dagegen nur köstlich über sie amüsiert und geht leer aus (wobei er das verkraften wird - schliesslich hatte er ja an dem Abend schon genuch Spass).
Aber nicht alles war schlecht und so wurde an anderer Stelle umso kräftiger reingehauen, z.B. an unserem Teppanyaki-Abend:
Dort wars wohl ganz nach dem Geschmack aller Anwesenden: “Chinese! Richte er uns Kuh (Tanjas lauter Einwand war “NUR das Fleisch”) auf heissem Tisch zu” - was der Knecht dann auch mit grossem handwerklichen Geschick getan hat.
Ich denke der Abend hat das Prädikat “uneingeschränkt wiederholbar” durchaus verdient und zum Neid aller die schonmal da waren werd ich das auch tun - is ja nurn paar Strassenzüge von hier entfernt ;oP
Nächstes Mal (hoffentlich morgen) berichte ich dann von unsern Raubzügen durch die Fakemarkets dieser Stadt…
Eine Woche Shanghai
Ein Gastpost von Tanja & Christopher:
Nach einem doch sehr angenehmen Flug, der nur von einem blöden, dauernd schreienden Tommy-Kind leicht getrübt wurde, konnten wir unser Bobbele endlich mal wieder an uns drücken. Reibungslos chauffierte uns sein Fahrer zu seiner sehr zentral gelegenen Bleibe, wo wir uns auch gleich wohl gefühlt haben. Als erstes sind wir im Supermarkt nebenan auf Nahrungssuche gegangen, was wirklich ein Abenteuer für sich ist. Man wird erdrückt von millionen fremden Produkten die auch einfach nicht zu identifizieren sind. Nachdem wir an den Aquarien mit lebenden Schildkröten, Aalen und Ochsenfröschen vorbeigekommen sind, haben wir uns für exotische Delikatessen wie Frosties, Milch, Tsing Tao Bier und (wenigstens nicht ganz so normal) Lemonchips entschieden.
Gleich am ersten Abend hat Bob uns ins Hyatt on the Bund geschleppt wo wir vom (glauben) 31. Stock einen wirklich umwerfenden Blick über Shanghai hatten, das sollte man auf jeden Fall in seinem Urlaub hier mit einplanen!
Wir haben wirklich viel gesehen und erlebt, es würde den Rahmen eindeutig sprengen. Von der Altstadt über Pudong, die ganzen Fake-Märkte (ein Paradies, das nächste Mal reisen wir nur mit einem Klamottenset am Leib an, um noch mehr Platz im Koffer zu haben!), die Tempel, die unzähligen Shoppingstraßen und “kleinere” Gassen….alles sehenswert. Wir sind oft einfach nur drauflos gelaufen, an jeder Ecke entdeckst du Neues!
Abends wurden wir lecker zum Essen ausgeführt was auch immer ein tolles Erlebnis war, könnten gar nicht sagen was uns auch dabei am Besten gefallen hat. Anschließend gab es in den schönsten Bars und Lounches noch nen Absacker. Wir möchten behaupten, dass es nach mehrfachen Versuchen den leckersten Caipi in der Bar Rouge gegeben hat, mit Blick auf den Fluß und auf Pudong: ist sehr schön, aber auch mit am teuersten gewesen.
Wir werden auf jeden Fall wiederkommen! Auch die Tatsache, dass Bob es geschafft hat Tanja Rinderdarm aufzutischen, wird uns nicht davon abhalten (sie war wirklich kurz vor’m spucken, aber der Gedanke, dass Shanghai auch einen MC Donalds Lieferservice hat, hat sie am Leben gehalten) !
Es waren tolle Tage und Bob ein ausgezeichneter Gastgeber!
Vorgesorgt
Ausnahmsweise hab ich ein einziges Mal Weitsicht bewiesen. Kaum hab ich meinem Besuch mein privates Handy in die Hand gedrueckt lassen sie’s auch schon bei erstbester (schreibt man das gross?) Gelegenheit im Taxi liegen.
Sowas wieder zu bekommen ist ein Ding der Unmoeglichkeit. Ich hab mal Testweise angerufen: Einmal wars powered off und einmal hat man mich weggedrueckt. Dem gluecklichen Finder moege es keine Freude bereiten (ich werde die alte Nummer bei ALLEN Gewinnspielen angeben die ich finden kann).
Aber durch meine kluge und vorrausschauende Art und Weise wartet am naechsten Dienstag ja schon ein funkelndes, blinkendes neues Handy in HK. Wer das dann verliert wird nicht unter 5 Entenkoepfen oder alternativ einem Lammkopf (ich geh erst gar nicht auf die Details ein - das will keiner lesen) bestraft!



