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Der Trip nach Boomtown
die Bilder hatte ich ja schon online gestellt, hier jetzt auch der kurze Bericht ueber die vielleicht schnellst wachsende Stadt der Welt.
Wie bin ich ueberhaupt dahingekommen? Eigentlich wollte ich ja nur nach Deutschland, aber die Direktfluege aus Shanghai sind derzeit einfach abartig teuer. Fuer einen Roundtrip haette ich 1400 Euro gezahlt. Eine kurze Recherche hatte ergeben, dass der Flug ueber HongKong nur die Haelfte kostet … circa 800 Euro. Also lag es nahe von HK aus zu fliegen. Der einfache Flug nach HK kostete circe 150 Euro, ein Flug nach Shenzhen, das direkt gegenueber von HK liegt kostete 80Euro. Da hat natuerlich der Sparfuchs in mir gedacht “schlaegste 2 Chinesen mit einer Klappe und schaust Dir noch ne Stadt an”.
Auf einem meiner Trips nach HK war ich schonmal ueber Shenzhen gekommen (damals mit dem Bus nach HK) und damals war es ein fuerchterlicher Graus. Ich stellte mich also innerlich schon auf Geduld ein. Aber erstmal waren ja nach der Landung insgesamt 3 Tage in Shenzhen geplant. Also erst mal ins Hotel, diesmal hatte ic hmich fuer Marco Polo entschieden und war super zufrieden. Ein sehr schickes Zimmer in einem super Hotel zu einem annehmbaren Preis. Wenn man reist sind gute Hotels meiner Meinung nach das A und O.
Vorsicht Wissen: Das Stadgebiet umfasst gute 2000qkm, das ist nicht viel kleiner als das Saarland. Dort lebten 1979 rund 30.000 Einwohner … heute schaetzt man die Einwohnerzahl auf 12 Millionen! Dieses extreme Wachstum entstand durch die freihandelszone, die China als “oekonomischer Test” dort eingerichtet hatte.
Die Stadt fuehlt sich an wie eine Mischung der Staedte, die ich schon sehen konnte. Da sie noch so jung ist und von Anfang an strategisch geplant wurde ist die Infrastruktur fuer eine solch grosse Stadt state-of-the-art. Viele aehnlich grosse Staedte, die eine laengere Entstehungsgeschichte vorweisen koennen kranken oft an Altlasten (veraltete Ubahnsysteme, zu kleine Ringstrassen, unzureichende Parkmoeglichkeiten etc etc). Dadurch, dass man sehr grosszuegig geplant hatte ist die Stadt selbst aber auch sehr weitlauefig und die Wege sind recht lang - vergleichbar mit Peking. Es gibt auch keinen echten Stadtkern, sondern man hat die Stadt in mehrere Hotspots aufgeteilt, was es natuerlich interessant macht, aber man hat nie das gefuehl in einer Megacity zu sein, da diese Spots relativ klein sind. Die Haeuser selbst sind grossteils postmoderne Bauten, mit denen man gerne protzt vergleichbar mit Shanghai. Natuerlich ist der Einfluss des nahen HK ueberall zu spueren, allein schon die Palmen und die vielen Luftwurzeln erinnern einen an die ehemalige englische Kolonie.

Das Nachtleben konnte ich nicht wirklich erkunden, da offensichtlich unter der Woche nicht allzuviel los ist oder ich nicht die richtige Spots fand. So oder so ist es im Juni ein absolutes Unding sich draussen hinzusetzen oder gemuetlich schlendernd sich ein Restaurant oder eine Bar zu suchen. Von der erdrueckenden Hitze gepeinigt versucht man permanent die naechstgelegene Klimabox aufzusuchen.

Da die Stadt zo jung ist (Anfang der 80er eben noch ein kleines Fischerdorf) kann sie (gottseidank) keinerleiKultur aufweisen. Um dennoch wenigsten ein paar Touristen anzulocken wurden eine Vielzahl von Themeparks angelegt, einer davon das “Window to the World” - eine Art Gullivers Welt.
Problem war wieder das es draussen ist und man spaetestens nach 15 Minutenklatschnass ist. Die Chinesen konnten das im Uebrigen gar nicht nachvollziehen dass Westler so schwitzen und haben mich entsprechend angestarrt. Oder es lagn an der Tatsache, das sin dieser 12Millionen Stadt es ueberhauptnur eine Handvoll Langnasen gibt, was sehr angenehm ist. Man kommt sich wirklich vor wie in China (naja man ist es ja auch).
Naja die anderen Tage hatte ich mit klimatisertem Window-Shopping verbracht, denn Shenzhen bietet einen viel groesseren Fake-Markt, einen viel groesseren Elektromarkt und zum Teil schoenere Shopping Malls als Shanghai.
Die 3 Tage vergingen mehr als zuegig und schon stand der Flug nach good old Germany an. Vom Hotel aus wurde ein Shuttle service direkt zum Flughafen angeboten, aber ich kante diesen 3 Stunden Bustransfer ja schon zu Genuege und wollte diesmal die Faehre ausprobieren. Die kostete 20 Euro anstatt der 9 Euro Bus, aber das war noch zu verkraften (schliesslich waren die Fluege ja soviel guenstiger). Also mit dem Taxi durch gefuehlt die ganze Stadt (sprich einmal quer durchs Saarland) zur Faehre. Von dort ging dann aber alles super reibungslos: Ticket kaufen, einchecken und Gepaeck abgeben, 15 Minuten auf die naechste Faehre warten, 30 Minuten Fahrzeit und man war direkt im Flughafen in HK - direkt in der Duty Free Zone. Und viel zu frueh. Es hatte so reibungslos geklappt, dass ich noch Stunden warten musste. Gottseidank hat der Flughafen einen eingebauten Ajisen - meine Lieblings-Restaurantkette fuer Standard-Non-Deluxe-Food.
Also alles in allem fuer den Trip mit der Faehre 3 Daumen hoch, kann ich jedem nur waermstens ans Herz legen (und den Quatsch mit den Bussen zu lassen, das muss man sich nicht antun)
Auf dem Rueckweg von Deutschland hatte ich allerdings dann doch einen Flug von HK nach Shanghai gebucht, da mit Faehre, Taxi etc der Preisunterschied nicht mehr allzugross ist und ich nach 11 Stunden Sardinen-Buechsen-Klasse keine grosse Lust hatte noch gross durch die Welt zu shippern.
Aber wer mal da unten in der Gegend ist sollte mal in Shenzhen vorbeischauen - es lohnt sich. Trotzdem gibts auf meiner Staedte-Beliebtheits-Skala keine Top-Platzierung. Die Stadt trumpft zwar mit guter Infrastruktur, ihrer Sauberkeit, dem Fehlen von Langnasen, aber das Nachtleben laesst zu wuenschen uebrig, die Stadt ist einfach zu weitlaeufig und das schlimmste: es ist HEEEEIIIISSSSSSS! Der Shanghai Sommer ist nichts dagegen!
Als Beweis hier noch als “Rausschmeisser” ein Beweis - ein klarer Fall von Antitranspirant-FAIL:
Die noerdliche Hauptstadt
…eine Sach- und Lachgeschichte!

Freitags morgens hab ich mich hundemuede in den Flieger geschleppt und hab mich endlich auf den Weg in die Hauptstadt gemacht. Eigentlich wollte ich nicht wirklich nach Peking, weil ich vermutete, dass es da viel Kultur, viele Palaeste und noch mehr Tempel zu sehen gibt und ich davon eigentlich schon genug hab. Aber wenn man mal laengere Zeit in China war, dann ist der Trip einfach ein Muss. Zum Glueck wurde mir ein sehr sehr schoenes Hotel in der Innenstadt organisiert: das Crowne Plaza (kann ich uneingeschraenkt empfehlen).
Kaum angekommen gings dann leicht gehetzt auch direkt zum Sommer Palast. Eine Anlage etwas ausserhalb der Stadt, in die sich der Kaiser an den heissen Tagen zurueckzog. Natuerlich sehr imposant, vor allem die Groesse des Gelaendes.
Aber auch irgendwie uebertrieben - voellig uebertrieben. Das war der erste Eindruck von Beijing und der sollte sich noch weiter festigen.
Naja ehrlich gesagt lassen mich solche Kulturstaetten relativ kalt. Nichtsdesto trotz schoen ma gesehen zuu haben - jetzt kann ich zumindest mitreden.
Zurueck in der Stadt gabs Abendessen. Pekingente hab ich verweigert, weil ich sie schon in Shanghai hatte und immer noch nicht weiss was so toll daran ist (nicht zu vergleichen mit deutscher Pekingente die lecker ist). Also gabs die beruehmten Beijing Noodles - kalte Nudeln mit Gemuese und einer herzhaften Sosse … superlecker. Und gebratene Milch - auch lecker! Ich weiss gar nicht mehr wann, aber irgendwann sind wir auch noch ueber die Foodstreet geschlendert, von der ich gleich mehr berichte.
Abends gings dann noch nach Houhai - einer Barstrasse. Anders als in Shanghai knubbeln sich da irgendwie (gefuehlt) alle Bars der Stadt. Jede Bar bietet mehr oder minder attraktive Live-Musik (alles so Fahrstuhlmusik) und jede Bar bietet jede Menge Couches im Freien und drinnen. War ganz nett - aber irgendwie keine echte Party-Atmosphaere (jedenfalls nicht vergleichbar mit dem “was ich so kenn”).
Naja ich brauchte ja auch noch genug Energie fuer Tag 2 - der fing naemlich direkt mit der grossen Mauer an … Himmel und Menschen hatte ich erwartet … und bekommen. Naja die Mauer ist wie der Somemrpalast - masslos uebertrieben. Anders ist es nicht zu beschreiben. Und wenn man sich daran erinnert, wieviel Schweiss und Blut fuer den Bau geopfert wurde stimmt einen das schon nachdenklich. Nichts desto trotz natuerlich schon imposant. Vor allem wenn man gefuehlt die ganze Mauer abgeschritten hat. Mir tun immer noch die Fuesse weh.
Im Anschluss gings wieder in die Stadt zurueck und in eine grosse Einkaufs- und Flaniermeile, die sozusagen den Zubringer in die verbotene Stadt darstellt. Dort gabs dann ein sehr lokales Mittagessen (gedrechselte Knochen mit einem Hauch Lamm) und schliesslich erreichten wir den Platz des Himmlischen Friedens, der sich direkt vor der verbotenen Stadt befindet und der groesste Platz der Welt ist (Stichwort uebertreiben). Anschliessend gings eine Metrostation Richtung Hotel und vorher machten wir noch einen Abstecher in besagte Foodstreet auf der alles moegliche (fuer Touristen) angeboten wird…
Ein bisschen Skepsis ist zwar angebracht:
schmeckt aber lecker!
Die kleinen Skorpione, die man auf dem andern Foto im Album sieht, leben im Uebrigen noch und wackeln froehlich aufgespiesst vor sich hin. Daran darf man sich nicht stoeren.
Abends gings dann noch Richtung Olympic Center mit dem beruehmten Vogelnest - sehr imposante Konstruktion! Das ist schon eher nach meinem Geschmack.
Fuer den naechsten Tag war dann wohl der groesste Brocken geplant: Forbidden City. Bevor ich mir aber die volle Droehnung Kultur geben konnte, brauchte ich noch was echt cooles. Nur einen Steinwurf von der verbotenen Stadt - wobei ich mir sicher bin, dass Steine werfen dort verboten ist, steht die neue Beijing Oper, und das Gebaeude trifft genau meinen Geschmack. Einfach eine irre Konstruktion!
Natuerlich auch wieder mit Superlativen gespickt, aber laesst man mal dieses Groesste, Dickste, Laengste beiseite einfach nur ein sehr schoener Bau. Fuer 4 Euro durfte man auch die 3 grossen Hallen - die Oper, das Theater und die Konzerthalle - besichtigen. Dabei hat mein Deo (was mehr als noetig war weils 30 Grad hatte) beinah einen Code Red ausgeloest. Naja safety first und mit so einem Deo kann man ja schon so 2, 3 Haeuserblocks sprengen.
Naja egal, war auf jedenfall toll! Mental gestaerkt gings in die verbotene Stadt - ich nenn sie gern die uebetriebene Stadt. Stadt ist in dem Zusammenhang uebrigens nicht uebertrieben - es ist kein Dorf, sondern eine echte Kleinstadt. 90% machen allerdings irgendwelche Hallen aus - man gelangt von einem Thronsaal in den naechsten.
Es steckt natuerlich auch jede Menge (langweilige) Geschichte dahinter, welcher Kaiser mit welcher Geliebten welches Kind gezeugt hat, welches dann wiederum seine Geschwister getoetet hat, aber sich das alles zu merken ist ein Unding. Nach der verbotenen Stadt gings in eine der zahllosen Seitengaesschen - sogenannte Hutongs, wo man das “urspruengliche” Leben sieht. Wir hatten einen ganz guten Hutong erwischt, der nicht tourisiert war. Leider hab ich keine Fotos davon gemacht - is aber auch nicht sonderlich “fotogen”
Anschliessend gings nach einer kurzen Erfrischung im Hotel in ein von mir ausgesuchtes Restaurant -> ein Expat-Shelter. Ich weiss nicht, aber die finde ich immer zielstrebigst (liegt vielleicht an meinem Expatriate-Status). War aber sehr gut. Es handelte sich um ein Restaurant, welches sich auf Dumplings, sprich Jiautze und Bauze spezialisiert hat. Dementsprechend haben wir … nein ich… zugeschlagen.
Abends haben sind wir dann nochmal durch einige Souvenirstrassen gebummelt und sind in Houhai auf einen Hopfenbluetentee und ein Spielchen eingekehrt.
Am letzten Tag gings dann doch nochmal in einen Tempel - der Temple of Heaven. Ein tibetanischer Tempel. Die Besonderheit ist, dass es dort - im Gegensatz zum normalen Buddhismus - maennliche und weibliche Buddha gibt und man diese auch in eindeutigen Posen sieht:
Bhudda of “Happiness” - das is die Happiness von der die Chinesen immer reden? AH!
Dann war der Kurztrip auch schon wieder beendet und es ging zum Flughafen, der vielleicht gigantisch sein mag (Terminal 3 allein ist so gross wie Heathrow), aber zumindest den Teil den ich gesehen hatte war ziemlich schaebbig.
Fazit: Beijing ist ein ganz andere Stadt und unterstreicht einmal mehr meine Aussage, dass solche grossen Staedte ihre ganz eigene Kultur haben. Eine Stadt anhand von 4 Tagen zu beurteilen waere unfair, auf den ersten Blick ist sie aber definitiv nicht so “shiny” wie Shanghai oder HK.
Von der beruehmten Warmherzigkeit der Beijingnesen hab ich nicht viel mitbekommen - ich denke aber, dass es sich durchaus lohnen koennte laengere Zeit dort zu leben, um den Flair und die geheimen Ecken zu erkunden. Auf meiner Staedte-Skala belegt Beijing trotzdem nur einen der unteren Plaetze. Unangefochtene Nr. 1 ist und bleibt HK, dicht gefolgt von Shanghai itself. Die naechste Metropole ist Shenzhen (12 Mio Einwohner). Mal sehen ob sich dann was in den Charts tut (verraten wird noch nix).
Bin wieder da
Nach einem “Blitzurlaub” in Zhangjiagang (nur eine Nacht) bin ich wieder da. Frederiek hatte mir gesteckt, dass es eine 1:1 Kopie der Hoelle (das beruehmt beruechtigte No. 88) in Zhangjiagang gebe - und was muss ich sagen er hat recht. Die Chinesen kopieren nicht nur westliches, sondern auch sich selbst - ich hab nix dagegen. Statt BBQ gibts da zwar morgens PaoMoah (gebratenes Brot), ist aber auch sehr lecker!
Demnaechst gibts hoffentlich den schon vorbereiteten Bericht ueber Beijing und Shenzhen.
So stay tuned …
Beweise vor der Flucht
Bevor ich mich ins digitale Jenseits verabschiede hab ich heut morgen noch die Zeit genutzt schnell ein paar Bilder von Beijing online zu schieben.
Ich verabschiede mich in meinen wohlverdienten Urlaub und melde mich wenn ich wieder Netz hab…
PS.: Ich weiss nicht warum, aber hier in Shenzhen hatte ich das komplette Internet - weiss nicht ob es an der Freihandelszone liegt oder ob das Hotel eine VPN nach HK geschaltet hat - wie dem auch sei, war mal wieder schön in “Freiheit”
Schwitzen ist gesund
2. Tag in Shenzhen = 3. Hemd komplett durchgeschwitzt. Es ist nicht mal 12:00 mittag hier! Wenn das so weitergeht gehen mir die Shirts schon beim Zwischenstop aus. Sollte ich nochmal, ein einziges Mal, auf die Idee kommen im Sommer in den Süden zu fahren dürft ihr mich schlagen. Aber die Stadt ist ganz cool (kleines Wortspiel) - lohnt sich eigentlich auch länger hierzubleiben … im Winter! Und nicht bei derzeit gefühlten 38Grad!
…back home
4 Tage Beijing sind um und es war ein toller Trip, aber ich bin doch mehr als froh wieder hier in meiner Stadt zu sein. Einen ausfuehrlichen Bericht werde ich nachreichen, sobald ich dazu komme. Bilder versuche ich auch im Laufe der Woche upzuloaden. Ich habs diesmal etwas uebertrieben und knapp 1600 Bilder gemacht - beim Uebertragen auf den Rechner macht dauernd der Akku der Kamera schlapp (das USB-Verbindungskabel wird offensichtlich nicht zur Stromversorgung der Kamera benutzt - was ein Kaese) .
Man darf in jedem Falle gespannt sein was es zu berichten gibt - ich sag mal vorsichtig: es ist nichts fuer einen schwachen Magen ;o)
Auf nach Beijing…
Morgen gehts endlich wieder los - diesmal Peking! Zwar nur 4 Tage - da ist wieder keine Entspannung in Sicht - aber dann hab ich das Thema auch abgehakt … und einiges zu sehen gibts da ja auch. Ihr koennt Euch schon jetzt auf viele Fotos freuen (uebrigens hats da grad so um die 30Grad). In meiner Vorbereitungslektuere - von www.wikitravel.org - hab ich folgenden Absatz zum Thema Strassenverkehr gefunden bei dem ich Traenen vor Lachen hatte.
“Crossing the road in China is an art and may be difficult for pedestrians unused to Beijing’s particular driving styles. Before crossing, assume that none of the road users will give way to you, even if a policeman is present. Zebra crossings are redundant. Chinese drivers lean on the horn heavily and frequently play games of chicken with pedestrians and other vehicles. Should you hear a loud horn when crossing the road, always look around as there is probably a car right behind you or heading straight for you. Should you find several cars and bicycles veering towards you from different directions, do not try to run to safety; instead, stand still. For drivers and cyclists a stationary obstacle is easier to avoid. Also note that traffic light crossings have zebra stripes painted on the road, but you should only cross when the walk light is green. As with pedestrian crossings in many countries, there is strength in numbers. When a mass of people crosses together cars are more likely to stop or slow down.”
Speziell “For drivers and cyclists a stationary obstacle is easier to avoid.” - Stichwort Foetushaltung auf der Kreuzung =o). Naja gilt ja im Prinzip auch fuer Shanghai und da heissts Mut zur Luecke!
Ich verabschiede mich schonmal, hab gestern wieder bis halb 2 gemacht und muss heut frueh ins Bett. Der Flieger morgen startet ja auch rechtzeitig.
Melde mich, wenn ich wieder zu Hause - Shanghai - bin….
Warten…
Während wir alle gespannt auf den Bericht über 9 verrückte Tage in China von dirk warten hab ich in der Zwischenzeit mal ein paar Bilder hochgeladen!
Ende der Woche werd ich dann mal über letzte Woche Freitag stattgefundenes Appreciation Dinner berichten.
Bis dahin noch etwas Geduld…
Oh mann oh mann
Das war ne Woche! Deswegen hab ich in letzter Zeit wenig - gut gar nichts von mir hören lassen. Das ändert sich aber wieder…. demnächst mehr - jetzt muss ich erstmal ins Bett!
Im Osten nichts Neues
Hier gibts im Moment wenig Neues.
Auf Arbeit ist viel zu tun, im Moment gibts mehr HipHop Partys als normale, auf Elektronik-Investitionen hab ich nach meinem Verlust auch keine Lust und am Wochenende kann man eh nicht Shoppen gehn, weil SHA völlig überfüllt ist.
Hm also was tun? Richtig Trips in den Westen planen!
Nach nun mehr als 1 Jahr muss ich doch noch ma zurück nach Deutschland, um nicht ganz meine Kultur und meine Manieren zu verlieren. Also fällt ein kritischer Blick in den Kalender und auf anstehende, wichtige Termine und davon gibts 3 (geordnet nach Priorität):
1. Unighted am 03. Juli
2. Garraud in Tunis am 08. Juli (der ist nicht bei der Unighted dabei)
3. mein Geburtstag am 07.
Angedacht sind 2 Wochen, was schon relativ knapp ist, wenn man alle Bekannte und Verwandte sehen will. Die verteilen sich nämlich von Hamburg bis Rosenheim. Das endet dann nachher wohl eher in Stress als in Urlaub, also ist die Idee folgende:
Abflug in SHA am 28. Juno ins Saarland. Dann hab ich ungefähr ne Woche für die Familie und all die daheim stationierten. Ausserdem könnt ich bei der Gelegenheit gleich meinen Zahnarzt ne Inspektion machen lassen.
Sa gehts dann mit dem Schnellzug von SB nach Paris, dort wird dann ordentlich auf der Unighted gerokkt. Danach wie gehabt zurück. Montags in den Jet nach Tunesien und dort dann die Korken knallen lassen (07.) und mit Joachim Garraud rokken (08.) - mit Strand, Sonne und allem was dazugehört - also echter Urlaub.
Jeder der nicht im Saarland wohnt und mich trotzdem sehen will, der hätte Gelegenheit da unten das ein oder andere kühle Bierchen mit mir zu zischen, ich hab nicht den Stress durch Deutschland zu bummeln (ohne Auto) und dazu sogar nochn bissl Urlaub.
Von dort aus ginge dann wieder in den fernen Osten.
Ist natürlich erstma nur ne Idee, weiss ja noch gar nicht wie die Planung hier vor Ort aussieht, aber das wäre in nem guten Monat schon konkretisierbar.
Wer wäre denn in Paris dabei? Und wer würde sich nach Tunis runterbewegen?



