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Die “Weihnachtsfeier”

Gitbs hier natürlich in dem Sinne nicht - dafür das Appreciation Dinner. Eine Mischung aus Weihnachtsfeier, Karneval, Karaoke, spass und bitterem Ernst.

War ein sehr kurzweiliger Abend, die Bilder finden sich an gewohnter Stelle - leider sind die Videos a Stückerl zu gross um sie zu posten… vielleicht krieg ich sie am Wochenende runtergerechnet, hab ich aber noch nie gemacht. Also versprechen will ich nix.

Sing und schwing das Bein…

… lass die Sorgen Sorgen sein.

Naja so oder so aehnlich gehts momentan zu, denn die ersten Trainingsstunden fuer die Annual Party hatten wir jetzt.

Hintergrund: Wir haben Anfang Mai eine Annual Party auf der jede Division etwas auffuehren muss - trommeln, tanzen, singen … kurzum sich irgendwie vor versammelter Mannschaft zum Affen machen. Hab ich ja prinzipiell kein Problem mit - das kann ich!

Naja unser Department  hat sich gemeinschaftlich (Demokratie wird hier “anders” praktiziert) dazu entschlossen zu tanzen. Hab ich immer noch keinen Stress mit.

Jetzt hatten wir die erste Stunden - komplett in Chinesisch und damit faengt dann doch der Stress an. Wenn man nicht genau weiss was links und rechts heisst wirds schonmal enger, wenn man nicht mitbekommt was der da anzaehlt und worauf man achten muss gibts schonmal offene Wunden, Knochenbrueche und Traumata. Naja geht immer noch, denn schliesslich bin ich “stabiler” gebaut (andere nennen es fetter) als die chinesischen Kollegen und Kolleginnen, vor allem letztere. So dass sich die Verluste auf meiner Seite in Grenzen halten. 

Was aber gar nicht geht ist dieses Schulmaedchen-Gekichere bei der ganzen Sache - da fuehlt man sich zurueck versetzt in Zeiten mit Zahnspange und Pickeln.  Die erste Doppelstunde jedefalls bestand aus 30 Minuten Drumrumgeschwaetz und Laberei (chinesisch ist klar), 40% Rumgekicher, 30% Gejammer & Gemecker und geschaetzten 93% Schmerz.

Trotzdem bin ich echt erstaunt, dass man einen Haufen untalentierter, unmotivierter und unmusikalischer Menschen (mich natuerlich eingeschlossen) dann doch noch zu sowas wie rhytmischen Bewegungen bekommt.  Sol laber nicht heissen, dass wir uns nicht trotzdem zum Affen machen - was ein Spass!

Auf zur naechsten Stunde!

P.S. Personal Protection Equipment (PPE) wie antistatische Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen wurden mir untersagt =o/ - wenns also Flammen schlaegt isses nich meine Schuld

Noodlebude 2.0

Heute hatte Martin mal einige Bilder in der 2. Nudelbude gemacht. Nach einhelliger Meinung ist die

  • besser
  • billiger
  • freundlicher

und naeher ist sie auch noch:

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in gemuetlicher Runde wartet man bei schoenstem Wetter

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Wenn ich Sueppchen schluerfe heisst das schon was

 

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Hauptgang und Brot-Haeppchen

 

Eine Portion Reis mit Sueppchen kostet 40Cent, eine Portion Nudeln 80Cent. Schmecken tuts einfach genial und gesundheitlich kann man auch bedenkenlos sein.

Eigentlich koennte ich mich nicht entscheiden wo ich lieber essen geh: in so einer Nudelbude oder in einem 5-Sterne Restaurant. Der Unterschied koennte nicht gravierender sein und doch ist beides super - besonders bei so schoenem Wetter wie heute.

Der Naechste bitte

Heut morgen hatt ich den naechsten Fahrer. Temporaer krieg ich jetzt offensichtlich die geraden freien Fahrer. Und man mag es kaum glauben - heute der kann Englisch. Nicht nur en bissl, sondern (fuer chinesische Verhaeltnisse) richtig gut. Er heisst auch Alex, was ihn natuerlich umso sympathischer macht. Nur Fahren, das kann er nicht. Da sind wir heute mit 110 ueber die Autobahn gezuckelt … ich hatte schon Angst, dass ich nen Tag Urlaub fuer heute nehmen muesste. Schlussendlich sind wir dann aber doch noch angekommen. Aber fuer ne Woche lohnt sichs nicht die Peitsche auszupacken (zumal ich morgen bestimmt wieder nen anderen hab).

Arbeitsweg

Die Woche über hatte ich mal ein paar Bilder vom Weg zur Arbeit gemacht und dem ein oder andern mags schon aufgefallen sein, dass ich sie hochgeladen hab und is ein der Galerie verfügbar sind, hier noch ein wenig erklärender Text:

Das erste was ich morgens sehe ist die alte kleine Kirche die zwischen all den Hochhäusern etwas verlassen aussieht. Dann gehts weiter auf der elevated (erhöhten) Road durch die Stadt

Vorbei gehts am Ikea und der South Railwaystation:

Vorbei an einem Vergnügungspark direkt neben der Schnellstrasse, der eh nie offen hat (die Chinesen haben manchmal einfach kein Gespühr):

Neben modernster Bauten gibts auch solche alten Kästen - oder zumindest auf alt gemacht:

Endlich an der Autobahn und der entsprechenden Mautstation angekommen. Die Autobahn kostet 2Euro ein Weg, was schon teuer genug ist - dafür dass es oftmals der reinste Parkplatz ist:

Ich übersppringe mal einige Fotos und komme direkt zur Ankunft im Chemiepark. Besonders auffällig sind die breiten Strassen, als würd man da in absehbarer Zukunft den verkehrstechnischen Holocaust erwarten - dabei ist auf den Strassen nichts los:

Unter der Kuppel des Hotels am Chemiepark befindet sich das Schwimmbad, das den Bayermitarbeitern zur Verfügung steht - die meisten sind aber an den PingPong-Platten:

Wichtig ist auf jeden Fall, dass überall mindestens die chinesische Flagge weht, meist auch eine Firmenfahne und - wie im Falle unseres Chemieparkpartners Käfer - auch die Deutsche. Sieht bei uns genauso aus:

Und schliesslich sind wir da. Wieder ein neuer Tag voll Arbeit…..

Alle weiteren Bilder findet ihr in der Galerie…