Big in ShangHai

Bob on Tour im wilden Osten

Flower

Archive for September, 2009

Kreuzchen machen

Heute ist Tag des grossen Kreuze machens. Ich bin gespannt was ihr da zu Hause fabriziert. Ich muss gestehen ich hab mir nicht die Mühe gemacht die Fernwahl zu beantragen. Bin aber gespannt wie es ausgeht und freue mich auf morgen früh.

Für die zu Haus gebliebenen gilt:

GEHT WÄHLEN

Wer es für eine leidige Pflicht hält, sollte en halbes Jahr hier leben und es als Privileg wiederentdecken. Daher:

GEHT WÄHLEN!

Wer’s nicht tut darf nachher auch nicht jammern!

Wer liest denn den ganzen Quatsch

Noch kurzer Nachtrag aus der Techniksparte.

Die Seite war ja nur für meine Verwandschaft und die paar Freunde gedacht. Mittlerweile aber sieht man zumindest in der Statistik der letzten Monate, dass es doch ein “paar mehr” sind.

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Jetzt ma ehrlich und Hand hoch wer des hier liest? Und warum?

Nene! Auf jeden Fall vielen, vielen Dank für euer Interesse und das Lob, das ich ab und an mal bekomme!

Krumms chinesisch essen

So peut a peut will ich mal ein wenig berichten, was ich mit meinen letzten Besuchern hier so erlebt hab. Nr. de Reihe wird - natürlich - das Futtern in SHA. Ich glaube alles in allem waren die beiden schon recht beeindruckt, wie unterschiedlich das chinesische Essen hier doch von dem Frass zu Hause ist, das einem ein Geschlitzter mit Akzent vorsetzt.

Dabei hab ich versucht so ein klein bisschen von “westlich akzeptabel” bis zu “jetzt wirds ernst” zu gehen. Am letzten Abend waren wir dann beim Shanghainesen (der im Gegensatz zum Kantonesen noch nicht ma bekannt für was Ekliges is).

Ich hatte noch nicht mal was schlimmes bestellt - Rinderdarm war das “Ungewöhnlichste”:

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Trotz aufopferndem Heldentum fürs Vaterland, war die Freude (vor allem nachdem der erste Bissen unten war) sagen wir mal … dezent verhalten:

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Aber immerhin hatte sie probiert und sich getraut. Das müssen andere erst noch beweisen und daher kriegt sie von mir das Nahrungstapferkeitslob in Bronze. Krummi hat sich dagegen nur köstlich über sie amüsiert und geht leer aus (wobei er das verkraften wird - schliesslich hatte er ja an dem Abend schon genuch Spass).

Aber nicht alles war schlecht und so wurde an anderer Stelle umso kräftiger reingehauen, z.B. an unserem Teppanyaki-Abend:

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Dort wars wohl ganz nach dem Geschmack aller Anwesenden: “Chinese! Richte er uns Kuh (Tanjas lauter Einwand war “NUR das Fleisch”) auf heissem Tisch zu” - was der Knecht dann auch mit grossem handwerklichen Geschick getan hat.

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Ich denke der Abend hat das Prädikat “uneingeschränkt wiederholbar” durchaus verdient und zum Neid aller die schonmal da waren werd ich das auch tun - is ja nurn paar Strassenzüge von hier entfernt ;oP

Nächstes Mal (hoffentlich morgen) berichte ich dann von unsern Raubzügen durch die Fakemarkets dieser Stadt…

A new dawn

Was ein schöner Tag! Blauen Himmel hatten wir schon lang nicht mehr in SHA. Dazu die milden Temperaturen und aktuell geringe Kuftfeuchtigkeit machen den Morgen zu einem herrlich europäischen Sommermorgen. Gepaart mit dem Gewusel und den Möglichkeiten der Stadt kann ich mir kaum was besseres vorstellen. Achja doch! Dass der Chinesisch-Unterricht ausfällt!

Space Invaders are here!

Ho! Wie ist das geil, ho wie ist das geil!!!

Eigentlich wollte ich Joachim Garraud - einen der besten DJs überhaupt - in Singapur sehen. Das hatte leider aus diversen Gründen nicht geklappt.

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Jetzt habe ich gerade gelesen, dass er am 23. Oktober in der Bar Rouge in Shanghai ist!!! Ist zwar mit Abstand der teuerste Club der Stadt, aber wen kümmerts!

Now we know the truth! Space Invaders are in town!

PS Am 27.11 ist er auch in Frankfurt

Kalt

Stehe gerade vor der Eingangstür und warte auf mein Taxi und stelle fest, dass es langsam wirklich frisch wird. Ich glaub ich brauchn Strickpulli…

Home sweet home

Bin wieder zu Hause. HongKong war natürlich genial, aber jetzt muss ich erstmal die 50 T-Shirts waschen die ich vollgeschwitzt hab. Mehr zu berichten, alle Bilder und ab jetzt auch Videos gibts nach der nächsten Maus in Kürze. Bis dahin bitte ich um einen Hauch Geduld.

Eine Woche Shanghai

Ein Gastpost von Tanja & Christopher:

Nach einem doch sehr angenehmen Flug, der nur von einem blöden, dauernd schreienden Tommy-Kind leicht getrübt wurde, konnten wir unser Bobbele endlich mal wieder an uns drücken. Reibungslos chauffierte uns sein Fahrer zu seiner sehr zentral gelegenen Bleibe, wo wir uns auch gleich wohl gefühlt haben. Als erstes sind wir im Supermarkt nebenan auf Nahrungssuche gegangen, was wirklich ein Abenteuer für sich ist. Man wird erdrückt von millionen fremden Produkten die auch einfach nicht zu identifizieren sind. Nachdem wir an den Aquarien mit lebenden Schildkröten, Aalen und Ochsenfröschen vorbeigekommen sind, haben wir uns für exotische Delikatessen wie Frosties, Milch, Tsing Tao Bier und (wenigstens nicht ganz so normal) Lemonchips entschieden.

Gleich am ersten Abend hat Bob uns ins Hyatt on the Bund geschleppt wo wir vom (glauben) 31. Stock einen wirklich umwerfenden Blick über Shanghai hatten, das sollte man auf jeden Fall in seinem Urlaub hier mit einplanen!

Wir haben wirklich viel gesehen und erlebt, es würde den Rahmen eindeutig sprengen. Von der Altstadt über Pudong, die ganzen Fake-Märkte (ein Paradies, das nächste Mal reisen wir nur mit einem Klamottenset am Leib an, um noch mehr Platz im Koffer zu haben!), die Tempel, die unzähligen Shoppingstraßen und “kleinere” Gassen….alles sehenswert. Wir sind oft einfach nur drauflos gelaufen, an jeder Ecke entdeckst du Neues!

Abends wurden wir lecker zum Essen ausgeführt was auch immer ein tolles Erlebnis war, könnten gar nicht sagen was uns auch dabei am Besten gefallen hat. Anschließend gab es in den schönsten Bars und Lounches noch nen Absacker. Wir möchten behaupten, dass es nach mehrfachen Versuchen den leckersten Caipi in der Bar Rouge gegeben hat, mit Blick auf den Fluß und auf Pudong: ist sehr schön, aber auch mit am teuersten gewesen.

Wir werden auf jeden Fall wiederkommen! Auch die Tatsache, dass Bob es geschafft hat Tanja Rinderdarm aufzutischen, wird uns nicht davon abhalten (sie war wirklich kurz vor’m spucken, aber der Gedanke, dass Shanghai auch einen MC Donalds Lieferservice hat, hat sie am Leben gehalten) !

Es waren tolle Tage und Bob ein ausgezeichneter Gastgeber! :-)

Vorgesorgt

Ausnahmsweise hab ich ein einziges Mal Weitsicht bewiesen. Kaum hab ich meinem Besuch mein privates Handy in die Hand gedrueckt lassen sie’s auch schon bei erstbester (schreibt man das gross?) Gelegenheit im Taxi liegen.

Sowas wieder zu bekommen ist ein Ding der Unmoeglichkeit. Ich hab mal Testweise angerufen: Einmal wars powered off und einmal hat man mich weggedrueckt. Dem gluecklichen Finder moege es keine Freude bereiten (ich werde die alte Nummer bei ALLEN Gewinnspielen angeben die ich finden kann).

Aber durch meine kluge und vorrausschauende Art und Weise wartet am naechsten Dienstag ja schon ein funkelndes, blinkendes neues Handy in HK. Wer das dann verliert wird nicht unter 5 Entenkoepfen oder alternativ einem Lammkopf (ich geh erst gar nicht auf die Details ein - das will keiner lesen) bestraft!

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