Archive for August, 2009
Angekommen
Finally meine ersten Besucher - Tanja und Christopher - sind heil im Häusermeer Shanghai’s gelandet. Ankunft war morgens um 20 vor 8 bei wolkenverhangenem Himmel und sehr kalten 20Grad. Wir haben erstmal die Koffer nach Hause geschafft und hab ihnen den Compound gezeigt. Danach sind dann erstmal kurz das Nötigste einkaufen gegangen: Muesli, Bier & Sekt … achja und Klopapier.
Anschliessend haben wir ne Kleinigkeit gegessen. Ich hatte sie in einen Fresstempel mitgenommen, die Guten waren aber so überfordert von den ganzen Eindrücken, dass wir erstmal sicherheitshalber bei Burger King gelandet sind - da hab ich aber prinzipiell nichts dagegen. Anschliessend sind wir zum Schneider - die beiden waren aber vom Jetlack so fertig, dass sie auf der Taxifahrt eingenickt sind. Merke nächstes Mal den ersten halben Tag zum Schlafen reservieren. Naja immerhin hab ich mir 7 neue Hemden geordert - für je 8Euro das Stück, kein Schnäppchn, aber man istja grosszügig.
Wieder zu Hause angekommen hab ich die beiden erstmal ins Bett geschmissen. Oder sagen wir besser ich konnt gar nich so schnell gucken wie sie verschwunden waren. Spät nachmittags waren sie dann wieder so fit, dass wir rüber gegangen sind in ein richtiges Restaurant. Das was ich im Kopf hatte war leider heillos überfüllt und wir hatten keine Lust zu warten und so gabs statt Chinesisch Japanisch - find ich ja eh besser. Anschliessend sind wir mit der Ubahn zum Peoples Square , um mal zu zeigen wie die Ubahn funktioniert und von da aus - nach einiger Sucherei der richtigen Karte (für den Taxifahrer) haben wir unseren Weg zum Hyatt the Vue gefunden.
Und das war richtig klasse - ich denke die beiden waren schwer beeindruckt und auch ich fand die Aussicht wieder genial. Werd ich mir auf jeden Fall für jeden Besucher am ersen Abend reservieren. Toll war auch, dass es Sonntag Abend war und daher die Bar icht überfüllt war.
Irgendwann sind wir dann wieder nach Hause und haben da noch ein, zwei Bierchen ihrem Schicksal zugeführt bevor wir dann so gegen 1 in die Falle sind.
Für heute haben wir uns mal das andere Ufer vorgenommen: Pudong. Das wird bestimmt auch klasse
P.S. Heut morgen hab ich mich nicht mehr auf die Waage getraut
Zeitmessung
Seit einiger Zeit ist meiner guten Uhr aus Deutschland der Saft ausgegangen. Da ich nun aber keinen Chinesen die Batterie wechseln lasse wollte ich mir jetzt hier günstig eine kaufen. Uhren kaufen ist ja ein beliebter Touristensport, daher kriegt man Uhren die nur 1 Monat halten an jeder Ecke. Ein Kollege hatte aber ganz gute Erfahrungen gemacht und so hat sich gestern die Gelegenheit ergeben und ich hab mir meine 1. Fakewatch geholt (obwohl ich das ja nicht mag):
Ich hatte natürlich die Auswahl zwischen Rolex, Lange & Söhne und Co. Da ich aber 1. keine Ahnung von Uhren, 2. kein Interesse an Marken und 3. keine Lust hab mit Fake Waren zu prahlen hab ich mich darauf konzentriert was mir gefällt. Wobei das auf dem Herren-Uhrenmarkt im Moment gar nicht so leicht ist. Wann hat man eigentlich entschieden, dass Männer ein gutes Pfund Stahl am Arm tragen müssen? Manche Uhen sind schon absurd gross, naja egal - wers nötig hat.
Bin jedenfalls mit oben abgebildetem Modell ganz zufrieden. Angesetzt war die Uhr mit 42 Euro - 30 hab ich schlussendlich bezahlt, was schon ein echt gesalzener Preis ist. Aber beim nächsten Mal wird härter verhandelt.
Bodenständig
Sehr beliebt sind immer Berichte über kulinarische “Erfahrungen”. Gestern waren wir sichuanesisch … sichuanatisch … SICHUAN essen *so*.
Nachdem ich jetzt meine Schmerzgrenze mit Entenköpfen weit nach oben erweitert habe, hab ich mich jetzt gestern endlich mal an eins meiner Ziele gewagt - Hühnerfüsse.
Gut dass ist übertrieben, zugegebenen. Es war nur ein Hühnerfuss. Naja ein Huhnfuss. Egal ich habs abgebissen, durchgekaut und geschluckt und in mir behalten.
Naja zugegeben ich hatte die Anfänger-Deluxe-Gourmet Version mit nicht ohne Knochen, was hier aber nur soviel heisst als dass nur noch Knochensplitter drin sind. Der Huhnfuss an sich ist überraschend unzäh, kaum fasrig und ähnelt ein klein bisschen an ein sehr bissfestes Krokodil. Leider war unsere Portion in einer Marinade die ein bisschen an Sauerkraut erinnert hat und wer mich kennt weiss dass das nicht mein Favorite ist. So hab ich dann an meinem Fuss rumgeknabbert, um wenigstens behaupten zu können einen gegessen zu haben. Wobei allzu viel “Fleisch” (wohle eher die dicke Hautschicht) ist eh nicht dran. In einer anderen Marinade wärs vielleicht gar nicht so übel gewesen.
Fazit: Schmeckt gut, brauchen wir aber nicht mehr kaufen
PS: Als Ausgleich für den Mut hatte ich mich noch ne Portion getrocknetes Rindfleisch bestellt … ich weiss aber im Nachhinein nicht was schlimmer war
Dropbox
Mal etwas auf abwegen, aber ich hoffe es macht der werten Leserschaft nicht allzusehr Kopfzerbrechen.
Ich bekommen regelmaessig die interessantesten Artikel der Zeitschrift CT via Email als PDF zugeschickt und bin darueber immer uebergluecklich (dafuer nochmal ein grosses Danke Dirk), denn deutsche Zeitschriften - und dazu noch aktuell sind selten oder fast nicht zu bekommen (eine alte Ausgabe des Spiegels kostet 9 Euro). In der letzten Ausgabe war ein Artikel bezueglich Online-Synchronisationsdienste, der sehr interessant war und der mich dazu veranlasste einen genaueren Blick auf das Angebot von Dropbox zu werfen.
Da ich davon sehr begeistert bin moechte ich hier mal einige Vorteile aufzeigen, zuerst aber eine kurze Beschreibung:
Dropbox braucht einen Client der auf einem oder mehreren Rechnern installiert ist. Der Client ueberwacht ein spezielles Verzeichnis auf dem Rechner. Aendert sich was darin wird die entsprechende Datei auf den Server hochgeladen, sobald eine Internetverbindung besteht. Wird auf den Server eine Datei hochgeladen (z.B. vom Webfrontend oder einem anderen Rechner aus) laedt der Client die Datei automatisch auf den Rechner runter.
So kann man ein Verzeichnis ueber mehrere Rechner “spiegeln” und findet immer egal auf welchem Rechner einen Arbeitsordner. An sich ne feine Sache. Da ich aber jetzt nicht sooo viele Arbeitsrechner habe eigentlich Schnickschnack …. ja nicht ganz.
Denn gleichzeitig dient der Datenspeicher ja auch hervorragend als permanentes Backup fuer die eigenen Daten. Das heisst wenn die Platte mal abraucht oder irgendwas passiert einfach die Daten vom Server wieder runterladen und wieder auf dem alten Stand sein. Wenn man jedoch ein Backup faehrt (uebrigens mein Lieblingsthema) sollte man ja auch verschiedene Arbeitsstaende sichern und nicht nur den letzten (weil man ganz schnell mal bei Word ein Kapitel geloescht hat, was man spaeter wieder braucht). In der kostenlosen Version bietet Dropbox immerhin eine Versionshistorie von 30 Tagen an. Nicht optimal, aber fuer lau darf man da eigentlich nicht meckern.
A propros in der kostenlosen Version ist der Speicher auf 2GB begrenzt. Alle wichtigen Daten auf meinem Rechner, abgesehen von Musik und Fotos, sind gluecklicherweise nur 1,4GB gross. Alles was aelter ist (und natuerlich auch das Neuere) sichere ich zudem natuerlich noch auf eine externe USB-Festplatte (und so nebenbei gemerkt geschieht das durchschnittlich 3mal am Tag - automatisch versteht sich).
Als kleines Extra-Schmankerl hat man natuerlich auch von fremden Rechnern Zugriff auf seine Daten via Webinterface und kann Verzeichnisse bzw. einzelne Dateien auch fuer Dritte beispielsweise als Weblink freigeben.
Beeindruckend finde ich auch, dass der Client nicht die ganze Datei bei einer Aenderugn neu hochlaedt sondern nur die geaenderten Teile der Datei.
Also alles in allem ein tolles Angebot und eine sehr einfache und sinnvolle Funktionsweise. Kann ich jedem nur ans Herzen legen, der seine Daten in der Cloud sichern will und von ueberall Zugriff drauf haben moechte. Diejenigen denen ihre Daten zu heikel sind (da sie ja auf einem fremden Server geparkt werden) kann ich AXCrypt ans Herz legen und darauf hinweisen, dass fuer die ansonsten ein Cloud-Programm kaum in Frage kommt.
Der Vollstaendigkeit halber muss hier noch erwaehnt sein, dass es auch ein kostenloses Tool auf P2P Basis gibt, dass auf dem Filesharing Ansatz die Daten in der Cloud verteilt. Da hat man aber nur ein Kontingent von 1GB, erzeugt bei sich dauerhaften Traffic und hat nicht den Vorteil des Ueberall-Zugriffs.
Das Ende der Fahnenstange
Heut hab ich es erreicht! Bevor ich nach China kam, dachte ich ich wär ein aufgeschlossener junger Mann, der alles probiert und recht mutig Neues probiert. Ich wurde eines besseren belehrt. Den Anfang gemacht hatten ein paar rohe Krabben, den die Kollegen Anfang des Jahres verzuzzelt hatten. Klingt erstmal nicht so schlimm, aber weiss eigentlich ein Europäer wie rohe Krabben von innen aussschauen? Stellt es euch nicht mal vor!
Heute hat es aber noch eins oben auf gesetzt! Ich dachte es geht nicht schlimmer - aber heute war ich dem Brechreiz beim Zuschaune nahe! Was war geschehen?
Eine nette Kollegin hatte zum Lunch in der Kantine eine leckere Tupperdose mit Entenköpfen mitgebracht. Ich wusste bereits, dass man hier gern ma so nen Entenkopf vernascht, hatte es aber noch nie live gesehen. So machte die besagte Dame die Tupperdose auf und darin lagen eben benannte Entenköpfe. Man stelle sich vor die Ente wird entfedert, danach wird ihr der Kopf abgeschlagen und dieser wird in einen Topf gegeben und für unbestimmte Zeit geköchelt. So sah es nicht nur aus, so wird es auch gemacht. Um auf eine chinesische Portion zu kommen, denn ein Entenkopf ist ja viel zu gross (ich möchte bei dieser Gelegenheit nicht unerwähnt lassen, dass das chinesische Verständnis für Portionen insbesondere der eines Magnum-Eises nicht im entferntesten dem Meinigen entspricht!) wurde der Kopf schön halbiert. So griffen die Kolleginnen beherzt nach einem halben Entenkopf, um genüsslich an ihm rumzuzuzzeln, so wei es der Bayer an der berühmten Weisswurscht tut. Ich möchte hier nochmal betonen, dass der Kopf - abgesehen von den Federn - im Ursprungszustand belassen wurde, als er das innere des Kochtopfes gesehen hatte. Für Biologen, Mediziner und Perverse eine ideale Möglichkeit die Anatomie zu studieren. Für mich reine Qual. Leider hab ich zu Entenkopf be Google nur folgendes Bild gefunden, aber bitte seid versichert - es ist zig mal schlimmer!
Und wer jetzt die Klappe gross aufreisst sei vorgewarnt. Entenkopf gibts an jeder Ecke und wer ne dicke Lippe riskiert muss auch die Konsequenzen tragen und einen probieren. Zur Not kann ich auch ne Tupperdose voll mitbringen. Freiwillige vor!
Project Oldtimer in der Krise?
Wie ich ja jedem ders wissen will - oder auch nicht - bin ich ja momentan fleissig am sparen für nen kleinen Oldtimer. Das “Projekt” war ja schon beschlossene Sache, bevor klar war ob ich nach China gehe oder nicht und ich wollte es hier auf jeden Fall weiterführen, solange es finanziell neben den Reisen geht. Dementsprechend findet ja der geneigte Leser unter der Kategorie “Über” auch immer den aktuellen Status.
In der ersten Zeit war ich mir gar nicht mal so sicher, ob ich es mir leisten kann. Schliesslich möchte man ja die Gelegenheit hier zu sein auch nicht verstreichen lassen und muss alles auskosten. Aber nach einem halben Jahr hab ich jetzt schon intern 2mal das Budget angehoben und steh immer noch recht gut dar. Vom ursprünglichen Betrag bin ich mittlerweile schon über der Halbzeit und genau da liegt der Hund begraben.
Vor einigen Tagen hatte ich mit einem guten Freund einen Chat bezüglich Eigentumswohnungen und muss gestehen, dass er absolut recht hat mit der Aussage “Je früher desto besser”. Wenn es weiter so gut läuft und ich ggf. sogar noch ein bisschen länger hierbleiben darf hätte ich einen respektablen Grundstock angespart und es wäre verwerflich den in ein Auto zu stecken. Nein verwerflich ist es nie Geld in Autos zu stecken, aber … suboptimal.
Und so sitz ich hier in meinem Zwiespalt was ich machen soll =o/. So eine ETW ist ja schon was schönes, aber kann sie mich rumfahren an einem Sonntagvormittag? Knn ich damit den Wind in meinen Haaren spüren? Kann ich sie polieren? Ja gut polieren könnt ich se schon - des macht aber lang nicht soviel Spass. Hmpf Gottseidank muss das nicht heute abend und nicht morgen abend entschieden werden. Aber blöd isses schon und all die Probleme könnten so schnell gelöst sein, wenn man nur ein oder zwei Nullen ans Ende packen könnte … diese dämlichen Nullen!
Das Neue
Das war mal wieder sowas von typisch:
Montags erhielt ich die freudige Nachricht, dass mein neues Auto endlich da wäre und vermutlich Mittwochs bereit stünde. Und was ist abends passiert? Auf dem Weg nach Hause ist uns prompt ein 5er in die Seite gerauscht. Nicht schade um den Santana, aber um den BMW sollte man sich auch keine Gedanken machen. Der Fahrer wollte sich unbedingt durch die Lücke drücken. Doch anstatt beim ersten Kontakt stehenzubleiben hat er sich schön die ganze Seite verkratzt und hatte dabei auch dieses grenzdebile Grinsen drauf.
Naja jedenfalls ist meiner Schrott (bei 15Euro Lackschaden hat der Santana schon wirtschaftlichen Totalschaden erlitten) und gottseidank hab ich jetzt meinen Neuen bekommen. Der unterscheidet sich zwar abgesehen von den Schäden und dem Neuwagengeruch nur maginal vom Alten, abba seis drum. Jetzt ist erstmal Ruhe mit dem Auto… hoffentlich.
Neuwagen
Endlich endlich endlich hab ich heute erfahren, dass ich am Mittwoch endlich mein neues Auto bekomme. Zwar auch nur ein VW Santana - wie jetzt auch schon - aber nicht der Santana 3000 sondern der Santana Vista! Luxury Edition (was immer das heissen mag - die Standardversion eben).
Trotzdem freu ich mich, dass die alte Schrottkiste langsam ausgedient hat =o) Bin ja nur mal gespannt obs wirklich bei Mittwoch bleibt oder ob sich da wieder was ändert. Wundern würds mich nicht….
Der Trip nach Sanya
So heute gibts nochn Kurzabriss zum Trip nach Sanya:
Nachdem es in HongKong nicht ganz so rund lief, wie ich mir das erhofft hatte, hatte ich beschlossen allein nach Sanya weiterzufliegen. Das hiess also erstmal wieder zurück nach Shenzhen. Am letzten Tag hat uns leider der Taifun (der auch in der Tagesschau Erwähnung fand) noch kurz in HK erwischt, so dass es in Strömen goss. Das Flugzeug hob Gottseidank pünktlich ab.
In Sanya musste ich feststellen, wenn ein Hotel nach einer genauen Ankunftszeit, respektive einer Flugnummer fragt heisst das noch lange nicht, dass man abeholt wird =o/. Also en Taxi geschnappt und ohne Adresse versucht das Ziel zu erklären. Hat auch erstaunlich gut geklappt - ich war begeistert.
Auf dem Weg zum Resort ist man durch eine typisch chinesische Stadt - Sanya - gefahren. alles andere als angenehm. Als der Fahrer dann auch noch in eine zwilichtige Gasse abgebogen ist hab ich schon gedacht, dass wir total falsch sind. Aber nach weiteren 500m sind wir dann doch ins Resort eingefahren. Das Resort selbst zu beschreiben ist schwer - die Bilder vermitteln nur einen winzigen Eindruck. Wenn man ankommt ist man wirklich von der Schönheit da geplättet. Herrlich! Super nettes Personal, alles ist vorbereitet, man wird zum Bungalow gefahren, das Zimmer ist für die Ankunft vorbereitet, es läuft beruhigende Musik, das Lichtambiente tut sein übriges. Fantastisch. Leider war ich am ersten Abend relativ fertig, so dass ich noch was aufs Zimmer hab kommen lassen und dann in mein 2*2m Bett gefallen bin (und da am liebsten auch gar nich mehr rausgekommen wär). Entsprechend spät bin ich am nächsten Morgen ans Buffet gekommen und sowas hab ich noch NIE gesehen. Echt toll! Wer schonmal in Gut Höhne war - ein Dreck dagegen. Echt wahnsinn.
Nach dem Buffet gings dann erstmal raus. Ich dachte mir “Hm noja macste am ersten Tag ma einen auf ruhig und flackst Dich nicht direkt in die pralle Sonne sondern innen Schatten - dann brauchste auch keine Sonnencreme”. Gesagt getan, kein Problem. Das tauchte erst auf als ich wieder aufwachte - denn ich war tief und fest weggeratzt. Dummerweise ist selbst in Südchina die Sonne nicht fest ans Firmament gedengelt, sondern bewegt sich - und das nicht zu knapp. Ich wachte also von angenehmen brutzelndem Speckgeruch auf, der leider von meinen eigenen Hüften ausging. Entsprechend sah und sehe ich immer noch aus - krebsrot (was auch wieder lecker ist). Das ganze wurde jetzt nur noch durch die Tatsache gekrönt, dass ich Kopfhörer trug und die Kabel eine perfekt weisse Linie auf meinem ansonsten signalroten Pansen hinterlassen haben. Also lief ich den Rest des Urlaubs wie ein typischer, bekloppter Touri rum. Entsprechend erübrigte sich auch das Spa (hat schonma wer ne Massage auf nem Sonnenbrand bekommen?) und die restlichen Tage hab ich auch die Sonne grösstenteils vermieden.
Ansonsten war das Resort grossartig, tolles Ambiente, kaum Gäste und sehr nettes Personal. Einzig der Strand war etwas enttäuschend, da nicht wirklich weisser Sandstrand und zudem auch noch gesperrt wegen rauher See. Ein Hanseate hätte die See wahrscheinlich als spiegelglatt bezeichnet, während Chinesen dann schon nen Anfall kriegen. Naja Swimming Pools gabs ja reichlich und die Badewanne des Zimmers zeigte auch Richtung Meer, so dass man es sich schon ganz nett machen konnte.
Als es dann nach 3 Nächten wieder nach Hause ging hatte auch der Taifun aus HK mich wieder eingeholt - oder zumindest ein Ausläufer von ihm, so dass ich 3 geschlagene Stunden auf meinen Flug warten musste und erst gegen 23:30 wieder zu Hause aufschlug.
Insgesamt ein toller Ausflug, bis auf einige Kleinigkeiten, aber au jeden Fall empfehlenswert! Und am meisten freu ich mich schon auf den nächsten Trip mit Christopher und Tanja zurück nach HK =o)
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