Archive for März, 2009
Veraenderung ist gut
Im aktuellen Buch “Pragmatic Thinking & Learning” heissts wortwoertlich “Change is Good”. Das Hirn braucht staendig Veraenderungen, um fit und aktiv zu bleiben, andernfalls wird es “flabby” und traege. Der Author zaehlt Kleinigkeiten auf, wie z.B. sich mal nicht zu rasieren, die Reihenfolge der morgendlichen Rituale zu aendern, auf der andern Strassenseite zu parken etc. Ich frage mich , ob nach China gehen auch zaehlt =o)
Beute
Ich sollte langsam mal ne eigene Kategorie machen: “Gemachte Beute”.
Heute hab ich im DVD-Shop folgende Titel gefunden:
Shoot ‘em up
Pathfinder
Children of men
Pulp Fiction
Reservoir Dogs
Die Blechtrommel
Lucky Number Slevin
Band of Brothers - die komplette Serie
Planet of the Apes 1-5 (die guten Alten - nicht die schlechte Neuverfilmung)
Wenn ich das sehen wollte bräuchte ich noch ein Wochenende. Ich weiss ehrlich gesagt nicht geau, warum ich das alles gekauft hab. Typisches primitiv-menschliches Jagd- und Sammelverhalten. Aber ich fühl mich gut dabei ;o)
Wer am nächsten am Preis dafuer dran ist ohne ihn zu unterbieten, dem bring ich das ganze Package nach Deutschland mit wenn ich wieder zurückkomm.
Zwanghaft
Mir faellt auf, dass man sich mit der Zeit stark and diese Stunde Autofahrt gewoehnt. In der Zeit wird man mal gezwungen andere Sachen zu machen, die man sonst nicht machen wuerde. Wenn ich mal ueberlege wie lang es her ist, dass ich mind. ne halbe Stunde jeden Tag regelmaessig gelesen hab. Also so en richtiges Buch … Ist schon verdammt lang her. Meistens haengt man sich doch vor die Glotze oder den Rechner - eigentlich ist das Fahren gar nich so schlecht.
PS: ich meine aber auch Fahren - ich sehs kommen gleich steh ma wieder Stau…
Nutz Dein Hirn
Ich lese gerade von Andy Hunt “Pragmatic Thinking & Learning”, was sehr witzig ist, da er als Software-Entwickler immer wieder versucht etwas anhand dieses Fachgebiets klarzumachen. Was aber die meisten Leser irritieren oder gar ueberfordern duerfte. Nichts desto trotz ein gelungenes Buch und sehr lehrreich obendrein.
Darin beschreibt er unter anderem die Unterschiede in den 2 Arbeitsmodi des Hirns: L- und R-Mode. Weiter sagt er (und belegt es), dass man beide Hirnhaelften wie einen Muskel trainieren muss um die volle Leistung zu erhalten. Fuer mich ist das sehr eimlauechtend und der L-Mode ist bei mir auch sehr ausgepraegt, wohingegen R ziemlich verkuemmert ist. Und so nehm ich mir mal vor was fuer die andere Haelfte des Hirns zu tun, also eher kuenstlerische Faehigkeiten, wie malen oder Musik nachen. Nicht dass es mich interessiert, sondern um mein Hirn etwas auf Schwung zu bringen.
Eine weitere Erkenntnis aus dem Buch (obwohl erst am Anfang): Ich brauche dringend in der Naehe meines Schreibtischs ein Whiteboard (am besten aus Milchglas und hinterlaeuchtet) sowie ein paar Duplosteine. Nur wenn man beim Denken aktiv ist und alle Sinne anregt nutzt man seinen Kopf optimal.
Wer das jetzt alles fuer Kinderkram haelt sollte mal ueberlegen, wann in seinem Leben er am meisten gelernt hat - ich vermute mal die Kindheit - und wie es da so ausgesehen hat. Manches hat ja schon so seinen Sinn.
Wertvolles
Es gibt Sachen, die sehr wichtig fuer einen selbst sind. Der eine braucht seinen Kaffee, der andere den Druck auf der Arbeit und ein Dritter die Schlaege seiner Frau. Fuer mich ist es eindeutig der iPod. Bevor jetzt die meisten genervt die Website wechseln, weil mal wieder eine Lobhymben auf Apple folgt hier direkt die Gruende warum:
1. Ich lese und schreibe meine Emails
2. Ich lese die abbonierten Blogs aus dem GoogleReader
3. Ich schreibe an meinem Blog
4. Ich tracke meine Finanzen und pflege die entsprechenden Daten
5. Ich schaue Fernsehsendungen
6. Ich nutz ihn als Taschenrechner und Notizblock und seltenst als Kalender
7. Ach ja Musik hoer ich auch noch
Zugegebenermassen alles aus Mangel von Wlan offline, aber sobald ich nach Hause komm wirds synchronisiert. Dieses Potential schoepfe ich erst aus seit ich hier jeden Tag 2 Stunden an die Rueckbank gebunden bin, aber gerade dann wirds erst richtig wertvoll. Dabei moecht ich betonen,
dass das Potential noch viel groesser ist, aber das sind die Sachen die ich tatsaechlich nutz. Wie oft hoert man von Leuten “mein neues Auto hat dies und damit kann ich das” “Und wie oft schon benutzt?” “Einmal ausprobiert -funktioniert”. Das nutzt einem ja nix.
Und so hab ich nur die Sachen aufgezaehlt, die ich tatsaechlich regelmaessig mache und finde das eigentlich schonbeeindruckend. Dabei hab ich mich gefragt was man mit nem Nettop mehr machen wuerde. Wahrscheinlich nicht viel (zugegebenermassen etwas komfortabler), dafuer passt er aber nicht in jede Hosentasche - jedenfalls nicht unauffaellig und die Akkulaufzeit wird auch kaum die 12 Stunden schlagen. Waehrend ich also in Deutschland immer noch den Nano bevorzugt hatte (die Waschmaschine hab ihn selig), hier unter anderen Umstaenden bin so dankbar dieses kleine Spielzeug zu haben.
PS. es is mal wieder Stau..
Ausblick
So endlich komm ich auch mal dazu den Ausblick von Martins Hütte aus zu posten. Ich bin ja im Moment ein grosser Verfechter des “Ach was 4 Kern-Rechner - wer braucht denn die ganze Rechenpower?”. Allerdings muss ich zugeben, dass der kleine Laptop schon mächtig in die Knie gegangen is als ich das Bild optimiert hab (das Tiff ist mal eben 50MB). Das resultierende JPG hat in ner stark verlustbehafteten Version nur noch knappe 3MB, dennoch wie ich finde sehenswert (wenns etwas länger dauert mim laden bitte ich um Geduld):
Nachtrag Wochenende
Manchmal kann ich mich ja zu nichts auffraffen. Heut gehts aber, daher nochn kurzer Nachtrag zum Wochenende:
Wir warn in nem richtig guten japanischen Restaurant im Fabriklook. Leider schweineteuer (70€ zu 3) aber auf jedeb Fall preiswert. Adresse hab ich aufgehoben - da muss man gewesen sein.
Dort war ich uebrigens mit Arndt und Sky. Klingt komisch ist aber so.
Danach waren wir in gefuehlten 6 Bars und 2 Clubs “um ma was zu sehn”. Und finally haben wir den Abend an nem Grill am Strassenrand ausklingen lassen. Das Fleisch war so scharf, da war ich echt froh, dass der Mund durch den Alk eh schon taub war. Erst am naechsten morgen wurde mir bewusst, dass es nochn “Nachspiel” geben wird. Aber trotz dass ich den Samstag zur Regeneration brauchte sehr sehr gelungen, auch wenn ich nimmer weiss wo wir ueberall warn.
Kick-off
Das Ende des ersten Quartals 2009 nähert sich mit fürchterlicher Geschwindigkeit und noch steht eine Entscheidung aus - nämlich ob oder ob nicht das Projekt 20+ wirklich starten soll. Bisher war ich noch nicht so ganz davon überzeugt, ob des auch wirklich so alles hinhaut. Aber nach vielen Kalkulationen hin und her am Wochenende denke ich dass ich das hinbekomm.
So starte ich jetzt offiziell das Projekt 20+ rückwirkend zum Januar und bin damit schon direkt ordentlich in Verzug (aber das mach ich hoffentlich die nächsten Wochen wieder wett). Zwar steht der CNY-Kurs grad alles andere als günstig und die Tendenz steht eher auf Grottenfinster (das bedeutet Sonnenschein für alle die ihre Taler in der alten Welt verdienen), aber das soll einen ja nicht davon abhalten seine Ziele zu erreichen.
Offizielles Ziel für mich ist also ein entsprechendes Budget bis Dezember 2010 zusammengerafft zu haben, um damit einen völlig unvernünftigen Spritverbraucher in die Garage stellen zu können. Ich habe das Ziel sogar noch leicht adaptiert, aber das spielt im Endeffekt keine grosse Rolle.
Und natürlich werd ich es mir nicht nehmen lassen von Zeit zu Zeit über die aktuelle Lage zu berichten.
P.S. Wer gute Empfehlungen zum Thema Literatur, Beschaffung, Informationen etc pp rund ums Thema Ponycars und amerikanische Oldtimer der End60er und 70er hat ist immer willkommen (Andre ich muss dann ma Dein Wissen bei nem Bier abzapfen - wennde hier bist Tsingtao oder alternativ Reiswein - alter Schwede bechert der rein)
Instructions
Klar und deutlich! Einfach nur geil:

Nur der Vollständigkeit halber: Ich habs im Web gefunden -> Failblog.org (und Dirk hat mich nochmal drauf aufmerksam gemacht).
Egal was das fürn Kleidungsstück ist, das würd ich kaufen! Ich geh noch weiter: Das sollte überall drin stehen!
Luftwasser
Heut war es das erste Mal so nen Hauch schwuel. Nicht, dass wir wirklich hohe Temperaturen haetten, aber man bekommt schonma nen Vorgeschmack wie es sein koennte. Waehrend die Chinesen immer noch Jacken und Pullis anziehn und dazu heissen Tee schluerfen fuehlte ich mich we en Stueck Butter - sobald man en bissl draussen ist wird man weich und fettisch.
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