Big in ShangHai

Bob on Tour im wilden Osten

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Neue Sicht

Am Wochenende hab ich mich nun endlich dazu durchgerungen mein altes kleines Standardobjektiv durch ein vernünftiges zu ersetzen. Das alte hat zwar gute Dienste geleistet, kam in vielen Situationen aber schnell an seine Grenzen.

Zur Auswahl standen das Canon 24-70mm f2,8 und eins von Sigma. Letztendlich hab ich mich dann fuer das Canon mit der deutlich besseren Abbildungsleistung gerade bei offener Blende entschieden, da ich persönlich ganz gern mit offenen Blenden fotografiere und ich durch unscharfe Abbildung in hohen Brennweiten nicht (wieder) gegängelt werden wollte.

Für Laien gilt eine einfache Regel: Size does matter - je grösser desto besser. Je mehr Licht in die Kamera eintreten kann, desto mehr kann auch auf der Sensorfläche verarbeitet werden.

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Als Grössenvergleich hab ich mal nen Kugelschreiber ins Bild gepackt ;o). Übrigens hab ich dieses Foto mit meinem Macro Objektiv geschossen. Find ich eigentlich auch sehr schön wie es den Vordergrund vom Hintergrund trennt.

Das einzige was das Objektiv noch besser machen würde wäre ein Stabilisator (der im Standardobjektiv wegen der schwachen Lichtstärke enthalten ist). Einen vernünftigen für dieses Gewicht wäre natürlich technisch nicht einfach und würde das objektiv nochmal schwerer machen, aber gerade bei der Fotografie mit verfügbarem Licht geht nichts über ein ruhiges Objektiv.

Jetzt ist aber erstmal wieder sparen angesagt, weil das Dingen doch ziemlich teuer ist.

Als kleinesSchmankerl noch, da das Leben einem ja immer einen Streich spielt: Ich hatte das Objektiv keine 6 Stunden, da wurde mir ein iPhone4 aus HongKong für 580uro angeboten. Hätt ich es eine Stunde vorher gewusst, hätt ich natuerlich aufs Objektiv verzichtet und lieber ins iPhone investiert, aber nur isses zu spät. Naja das Telefon läuft ja nicht weg ;o)

Neue Mobilität

Ich hab ja jetzt schon mehrfach gejammert, dass der elektrische Antrieb nicht so recht in die Gänge kommt. Aber jetzt gehe ich mit dem Innovationsland China in Führung und präsentiere stolz meine neueste Investition:

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Ein Elektroroller - in Fachkreisen auch “der leise Tod”. Der Elektromotor blubbert bis zu 40 km weit vor sich hin, was mir ausreicht. In Deutschland kostet er bis zu 1700Euro, hier nur circa 550Euro (da sieht man mal wie die Gewinnspanne da ist). Er hat EEC Zulassung und ist damit auch für die Strassen in Europa zugelassen und macht bis max. 65 Sachen (ungedrosselt). Hier gibts ähnliche Roller eigentlich so in der Preisregion um 200 - 300 Euro, die haben aber leider keine EU-Zulassung und sind daher uninteressant.

Ich werde über meine Erfahrungen berichten

PS Für die Dinger braucht man hier weder Helm, noch Versicherung, noch Führerschein … kanns also auch hier fahren =o)

Rechenknecht

So präsentiere hier stolz meine neueste Errungenschaft:

mein neues Netbook:

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Die Anforderungen waren eigentlich gering: Es sollte 2GB Ram haben, einen N450 Atomprozessor und mind. 250GB. Der Rest war mir recht egal. Nichtsdestotrotz hat die chinesische Art des Handelns mit 1. in den Wahnsinn und 2. zur Weissglut gebracht. Da wird einem rotzfrech ins Gesicht gelogen - prinzipiell gilt: Traue keinem Chinesen … KEINEM! Alle Spitzfindigkeiten des Verhandlungsprozesses hier aufzulisten würd meinen Webspace sprengen - nur soviel: tut es nicht!

Wie dem auch sei, am Ende hab ich doch noch bekommen was ich wollte (es zog sich über 4 Wochen hin!) insgesamt hat es mich nun ungefähr 275 Euro gekostet. Liegt zwar ungefähr bei dem deutschen Preis bei Amazon, aber dafür hab ich wenigstens 2GB RAM. Naja Shanghai lohnt eben nicht für Elektroware.

Wie dem auch sei - wozu brauch ich überhaupt noch ein Notebook - oder in diesem Falle Netbook, wo ich doch ein Macbook hab? Ganz einfach: Mein dicker, alter, schwerer PC, den ich als Server eingesetzt hatte gibt mehr und mehr sienen Geist auf und das kleine Dingen soll ihn ersetzen. Das hat die folgenden Vorteile:

  • nimmt weniger Platz weg
  • ist leiser
  • verbraucht weniger Strom
  • hat ne eingebaute USV
  • eingebaute Maus und Tastatur
  • eingebauter Bildschirm
  • und kann man zur Not auch mal als kleinen Laptopersatz mitschleppen

Also ideal! Kleiner Haken ist der “begrenzte” Festplattenplatz, den man durch USB-Platten (oder NAS) auch wettmachen kann. Hier mal im Vergleich zu meinem Macbook (isses nich niedlich?):

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Weiterer Vorteil: Das Ding steht jetzt im Wohnzimmer im Regal und ist an den Fernseher angeschlossen, so dass ich neben den normalen Programmen auch noch ein PC-Programm - nämlich mein Programm - hab, super (einen MediaCenter muss ich mir noch einrichten.

Alles super? Neee! Jetzt muss ich ja immer aufstehen, wenn ich auffe Couch sitz und den Rechner bedienen will - eine Funktastatur muss her … und ne Maus! Ne Maus is doof - ne Tastatur mit Touchpad - das wär doch was! Und am besten noch mit Dockingstation (bin ich eh Fan von). Also wieder los, mir schwante übles und es sollte auch eintreten. Nach gefühlten weiteren 4 Jahren hab ich dann endlich die Hardware meines Geschmacks gefunden:

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Problem: der Preis! War ja klar! 88Euro wollten die! Zitat: “Is ne Glückszahl” nach zähem Ringen konnte ich se auf 33Euro runterhandeln, Zitat “Auch ne Glückszahl”, aber das hat mich schon wieder 4 Wochen gekostet =o/

Naja jetzt halte ich das Prunkstück in Händen und bin glücklich …..

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…. vorerst!

Magisches Mäusken

Aus Singapur hab ich mir folgendes kleines Spielzeug mitgebracht:

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die neue Magic Mouse. Eigentlich wollt ich sie mir ja schon hier in Shanghai holen, aber bei neuer Technik hinkt China immer etwas hinterher (weiss nicht genau warum - denn das meiste wird ja hier auch gebaut). Und ich muss sagen sie is richtig cool. Nicht nur edel im Design, sondern auch in der Funktion. Am Mac konnte man ja schon mit der alten Maus in 2D scrollen (d.h. auf und ab sowie links und rechts) was ich unter Windows immer vermisst habe. Aber ohne Scrollrad (das verdrecken kann oder ungenau arbeitet) machts gleich nochmal soviel Spass. Dazu kommen noch insgesamt 48 mögliche Gesten (mit einem kleinen Zusatzprogramm), die man belegen kann. Also hat man an der Maus das geniale Touchpad, das man vom MacBook kennt.

Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, dass auch bald andere Hersteller nachziehen und wir in Zukunft sehr viel mehr mit Touchoberflächen zu tun haben werden - unter anderem auch an Mäusen. Es macht einfach Sinn

Wo bleibt die Zukunft

Da ich momentan etwas Zeit hab hab ich mich heute mal mit einer  kommenden Investition beschäftigt: nämlich einem zukünftigen Auto.

Ashley hat ja auf tragische Weise nicht mehr 2010 erleben dürfen und so werd ich mich auf Dauer nach einer Alternative umsehen müssen.

Mir als Fahrzeugnarren fällt das natürlich besonders schwer - oder leicht, es kommt immer aufs Budget an.

So könnt ich mich sehr gut in so etwas wiedersehen:

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Nein, natürlich nur Spass (obwohl!), naja zumindest sowas hier:

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Wär schon mehr als nett oder? So’n Kleinstwagen über der 300PS Marke hat schon was. Aber eigentlich hab ich ja schon was für den Spass und das sieht so aus:

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und die macht auch mal richtig Spass (oh mann wie ich das vermisse!).

Und da noch vor dem Fahrer ein Vernunftsmensch in mir steckt, dachte ich mir (und denke immer noch), dass eigentlich ein grosses Spielzeug ausreichen sollte. Also warum nicht direkt Nägel mit Köpfen machen und auf die Technik der Zukunft umsatteln: Strom.

Hier fahren schon jede Menge Elektroroller rum und ein Elektroauto wäre in heutiger Zeit nur konsequent. Die Vorteile liegen auf der Hand:

- extrem kostengünstig

- leise

- wartungsarm

Umweltfreundlichkeit lass ich an der Stelle mal weg, weil mir nicht klar ist wie so viel Batterien (die übrigens auch ab und an getauscht werden müssen) umweltschonend sein sollen. Und die Energie die in ihnen gespeichert wird fällt ja auch nicht vom  Himmel, sondern wird immer noch zu grossen Teilen in Kohlekraftwerken produziert.

Aber auch die Nachteile gilt es zu bedenken:

- andere Technologie: ja stimmt, aber mit einem gut ausgebauten Stromnetz sollte der Umstieg weniger schwierig sein, wie beispielsweise auf Autogas oder Wasserstoff

- geringe Reichweite: allerdings ein Knackpunkt. Für grössere Spasstouren könnt ich aufs Motorrad umsteigen oder mir einen Mietwagen leihen (so oft käme das wohl nicht vor). Für den Alltag sollte alles unter 100km ok sein

- geringe Geschwindigkeit: naja zumindest 120 sollte ein Auto schon drauf kriegen, um nicht von LKWs bedrängelt zu werden

- Anschaffungspreis: neue Technik ist i.d.R. teuer und man kann schwerer auf einen Gebrauchtmarkt zurückgreifen - die Pille muss man schlucken

So, also nachdem ich Pro und Contra abgewogen hat stand für mich eigentlich fest, dass E-Autos durchaus eine Alternative sind. Allerdings nicht im Sinne eines Hybrids, der das Gewicht eines Tanks, einer Batterie und 2er Motoren durch die Gegend schuckelt und dabei die Verbrauchswerte auch nicht weiter senkt als moderne Spritspartechnologien (der Prius soll dieses Jahr einen reinen E-Modus bekommen mit <ironie>sagenhaften</ironie> 25km Reichweite).

Also nochmal kurz zusammengefasst: ein reines Elektrofahrzeug, 120km/h soll es schon können, eine Reichweite von sagen wir 100 - 150km wäre nett, wenn möglich unter 100.000 Euro kosten. Nein nur ein Witz - natürlich nicht viel teurer sein als ein Benziner. Das wars schon - viel mehr verlang ich gar nicht. Ach doch eins noch: er darf auf keinen Fall aussehen wie ein Fiat Multipla:

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Also hab ich mich mal auf die Suche gemacht und was muss ich sagen?

Nichts!

Rein gar nichts!

Uns werden seit 2007 vollmundige Versprechen gemacht, dass in spätestens einem Jahr die ersten reinen Elektro-Autos auf die Strassen kommen. Überall liest man nur noch von Elektrotechnik*, dass man manchmal meint, Benziner wären schon ausgestorben, aber wenn man sich mal umschaut: dem kaufgeneigten Kunden wird nicht ein funzeliges Angebot eines etablierten Automobilherstellers angeboten, das oben genannte Kriterien erfüllt. Diese sind zugegeben jetzt nicht die Bottomline, aber jetzt auch nicht überzogen wie ich finde.

Natürlich gibts einen E-Smart und einen E-C1 und eine E-A-Klasse. Wahrscheinlich gibts von jedem Serienkleinfahrzeug irgendwo auf der Welt auch eine E-Variante, aber eben nur eine. Oder wenns hochkommt eine Kleinstserie von wenigen 100 Stück, die dann entweder abnorm teuer sind oder schlichtweg nicht zu haben sind.

Natürlich gibts auch den Tesla Roadster - für schlappe 100.000 und andere Superlativen sind noch teurer, aber das ist ja alles nicht massenmarkt-tauglich. RWE hat eine grosse eigene Website dem Thema Auto-Strom gewidmet, aber ich frage mich wer den tanken soll, wenns nicht ein vernünftiges Angebot gibt.

Achso ganz nebenbei auch aktuell sind die Nachrichten voll von Meldungen von Autoherstellern, die noch in diesem Jahr E-Modelle anbieten wollen: von Nissan über Mercedes und BMW. Alle reiten sie auf der Welle mit - schauen wir mal Ende des Jahres was daraus geworden ist.  Ich glaub da jedenfalls nicht mehr dran und hab die Befürchtung, dass auch mein nächstes Fahrzeug wieder prähistorische Überreste vergast.

Also geht die Suche weiter nach einem Vernunftsauto, aktuell spiele ich mit dem Gedanken mir vom ADAC einfach den Katalog mit der Liste der Fahrzeugnutzungskosten zu holen, den Niedrigsten rauszupicken und zu kaufen.

Schaumama

P.S. Eine Alternative wäre ja auch das Projekt 20+: Einfach ne alte Karre auf H-Kennzeichen fürn Apple … sorry Apfel undn Ei, dafür “geringfügig” höhere Wartungskosten

*hier einige Artikel:

http://www.handelsblatt.com/technologie/technik/das-comeback-der-elektroautos;1432449;2#bgStart

http://www.handelsblatt.com/technologie/technik/autos-tanken-unterwegs-strom;2297031

http://www.auto-news.de/auto/news/anzeige_Unter-Strom-Batteriebetriebene-Autos-erleben-derzeit-eine-Renaissance_id_18839

http://www.auto-news.de/auto/news/anzeige_Unter-Strom-Batteriebetriebene-Autos-erleben-derzeit-eine-Renaissance_id_18839

Nicht bewegen!

Im AppStore fürs iPhone gibts ja für alles was (und das meiste ist völliger Blödsinn). Vor kurzem bin ich über einen Schlafphasenwecker gestolpert.

Kurz zum Theorie:

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Man hat verschiedene Schlafphasen (leichter Schlaf, Tiefschlaf etc). Wenn man in einer Tiefschlafphase geweckt wird fühlt man sich gerädert, war man eh leicht am Schlafen springt man aus dem Bett wie ein junges Reh - die ja gar keine Betten haben, egal! Unter anderem zeigen sich die verschiedenen Phasen wie sehr man sich im Bett bewegt.  Jetzt gibt es ziemlich teure sogenannte Schlafphasenwecker, die über diverse Sensoren die aktuelle Phase erfassen und einen so sanfter aus dem Schlaf holen sollen.

Soweit die Theorie die ich schon früher mal gehört hatte und die ich eigentlich ganz interessant fand, obwohl ich nicht so ganz dran geglaubt hab. Und 150 Euro oder mehr für so nen Wecker zum Ausprobieren warn bissl teuer.

Nun wie gesagt bin ich im AppStore über ein Programm fürs iPhone gestolpert was angeblich genau das kann und zwar mit dem Beschleunigungssensor des Telefons. Also ganz tief in die Tasche gegriffen und die 79Cent berappelt und dann bin ich die letzten 2 Wochen mit Telefon ins Bett.

Und ob man es mir glaubt oder nicht es funktioniert (in Grenzen) ziemlich gut. Natürlich wenn man das 12. Bier über den Durst getrunken hat nutzt es wenig, aber wenn man normal ins Bett geht wird man morgens sanft frühestens ne halbe Stunde vorher, spätestens zur angegebenen Weckzeit geweckt. Und das in der Regel recht sanft und angenehm. also wars ja doch ne lohnende Investition! Jahaaaaa…..

Eigentlich schon, das Problem ist, dass man manchmal auch ohne Zuckungen wach wird - einfach in dem man die Augen aufschlägt ohne Wecker. Denkt man “Ja gut ist doch kein Problem” - ists auch nicht, aber faule Menschen unter uns wollen sich dann nochmal rumdrehen und weiter ratzen. HAt man jedoch diesen Bluthund im Bett der bei der geringsten Zuckung anfängt loszukläffen gewöhnt sich der raffinierte Schläfer an sich nicht mehr zu bewegen. Bloss nicht bewegen! Der Wecker könnt losgehen!

Das heisst also in den letzten Tagen jedesmal wenn ich wach wurde - auch mitten in der Nacht - hab ich erstma instinktiv Totenstarre angenommen und versucht auf die Uhr zu spinksen, ob ich noch was Zeit zum Rumdrehen hab oder ob ich besser die letzten 5 Minuten bewegungslos verharre. Unter entspanntem Aufwachen stell ich mir da en bissl was anderes vor.

Fazit: Prinzipiell funktionierts - und oft sogar gut. Der psychologische Effekt sollte aber nicht unterschätzt werden. Ich hab das Ding also wieder abgeschafft und stelle mir meine 2 Wecker. Da kann ich mich morgens wenigstens noch einmal herzlich rumdrehen.

Weblastig

Nicht ganz ohne Stolz darf ich berichten, dass der letzte Januar mit Abstand der beste Monat der noch kurzen Lebensdauer dieser Seite war. Mehr als 1000 unterschiedliche Nutzer haben laut Statistik den weg auf meine bescheidenen Seite im Januar gefunden - um genau zu sein 1008. Da bedankt man sich auch gerne für das rege Interesse!

google-chromeAusserdem hab ich jetzt nach ausreichend langer Erprobungsphase schlussendlich doch den Sprung von Firefox nach Chrome gewagt. Zwar muss ich im Moment noch auf Addons verzichten und natürlich wird der Firefox auch weiterhin auf meiner Platte verweilen, aber Chrome ist für den täglichen Surfbedarf einfach besser. So ein Browserwechsel ist ja immer ne grosse Sache, denn einmal warm geworden bleibt man ihm doch recht lange treu (siehe Nutzung IE), aber der Chrome hat mich wirklich überzeugt. Während Firefox gefühlt ewig zum Starten braucht und dabei aus den Startlöchern heraus direkt 75MB Ram beansprucht verbraucht Chrome auch nach längerer Nutzung noch keine 60MB.

automatorDesweiteren hab ich beschlossen, dass das Jahr 2010 im Bobschen Haushalt das Jahr der Automation wird. Jetzt nicht im Sinne, dass ich meine Ayi (Putzfrau) fernsteuern will, sondern dass viele lästige Dinge am Rechner, wie beispielsweise das Sichern der aktuellen Depotdaten, automatisiert werden soll. Sei es halbautomatisch oder vollautomatisch - das sehen wir dann mal. Über Erfolge werde ich natürlich berichten, Misserfolge verschweigen ;o). Im Prinzip versuch ich mehr Zeit vor dem Rechner zu verbringen, um weniger Zeit vor dem Rechner verbringen zu müssen … leuchtet ein, oder?

Letzter Punkt: Auch in 2010 seh ich immer noch keine produktive Nutzung meines Dauersorgenkinds BooKeeper. Irgendwie kommt das nicht ins Rollen - aber noch geb ichs nicht ganz auf. Es kann sowas etwas wie eine Lebensaufgabe werden (seis drum in der Zwischenzeit missbrauch ich Excel)

iDerDaus

So da will ich mal nicht hinten anstehen und auch meinen Senf zu Apple’s neuester Kreation dem iPad geben

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Das ein “Tablet-PC” war ja schon vorher klar - die Marketing-Abteilung von Apple hat ganze (und verdammt gute) Arbeit im Vorfeld geleistet. Aber was wurde uns da vorgestellt? Ein zugegebenermassen sehr schicker und sehr grosser iPod Touch mit richtig schönen Applikationen drauf (auf Design und UI verstehn sich die Jungs einfach). Aber wo ist denn der PC?!? Sprich die Computer-Komponente! Kein echtes Betriebssystem, keine Freiheit bei Applikationen, kein USB Port (och komm das kann doch nicht sein!) und kein Displayport.

In fact ist es nichts anderes als ein iPod mit einem grossen Display.

Aber wer braucht sowas? Versteht mich nicht falsch - natürlich will ich auch so ein iPad haben, aber ich frag mich wofür?

Für die Couch? ne da hab ich meinen Laptop griffbereit.

Unterwegs? Naja tuts in der Regel das iPhone auch.

Flieger? Och komm schon mal ehrlich? Wie oft fliegt man denn im Jahr?

Bahn? Lass mich überlegen wann ich das letzte mal - nicht betrunken - Bahn gefahren bin …. ist ne Weile her.

Rücksitz vom Auto während einen der Chauffeur rumkutschiert? Definitiv JA! Aber das haben wohl die wenigsten (hehe ;o) )

Alles in allem eher enttäuschend was da präsentiert wurde. Ich warte weiter auf ein MacBookAirTouch!

P.S. Es ist Ende Januar und die MagicMouse sollte im BestBuy auf Lager sein … Samstag hab ich sie dann hoffentlich! Geniales Ding!

VMWare fürs iPhone

Vorsicht Technik:

Nennt mich Nerd - ich finds cool:

Ohne geht auch

Endlich hab ich nach langem Warten meinen Technologie-Park erweitert. Zum Hintergrund:

Letzten Sommer hatte ich mir sündhaft teure In-Ear Kopfhörer geleistet, da ich die (gefühlte) meiste Zeit meines Lebens auf dem Rücksitz verbringe (hmm klingt jetzt irgendwie zweideutig) und mir gutes Entertainment daher wichtig ist.

Damals hab ich folgende In-Ears erstanden:

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Keine Features, aber ein super Klang (vor allem der Bass für In-Ears ist sagenhaft tief, wegen 2 getrennen Frequenztreibern).

Nun hat sie aber vor einigen Wochen das Zeitliche gesegnet, da (wie immer) ein Kabelbruch zu Wacklern führte. Und schlimmer als eine zickende Frau ist nur rumzickende Elektronik (kann ich auf den Tod nicht ab). Obwohl man die Kabel einzeln nachkaufen und austauschen kann ist mir schon klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist bis auch das 2. Kabel hops gehen würde. Also musste eine Alternative her.

Ich erinnere mich früher gabs noch Telefon mit Kabel, dann hat man einfach irgendwann das Kabel weggelassen - ging auch! Also warum nicht dasselbe bei Kopfhörern? Dazu kam noch, dass ich in der Zwischenzeit das Standard-Headset vom iPhone verwendete (wem fallen die Dinger eigentlich nicht dauernd aus dem Ohr) und die Rufannahme sehr elegant fand. Endlich nicht mehr das Gekrame in den Taschen, ausstöpseln der Kopfhörer ausm Handy, Stöpsel aus dem Ohr, “Ja nein bin ich nicht… ja haben se sich verwählt”, Kabel wieder reinfummeln, Stöpsel wieder ins Ohr, Moment welcher war jetzt der Linke?, hach jetzt ist das Kabel verduddelt, Telefon wieder verpacken - Puh geschafft! Hach Scheisse jetzt ist die Bahn weg!

Also hab ich nach kabellosen Kopfhörern gesucht, mit denen man Anrufe entgegennehmen kann und die nicht dauernd aus dem Ohr fallen und dazu einen nicht völlig entstellen (Kommentare zu diesem Satz werden wegzensiert! Schliesslich sind wir in China)

Und ich bin fündig geworden:

Meine neuen Philips SHB 9000

philips-shb9000-bluetooth-headset

(ich war zu faul selbst en Bild zu machen)

Bluetooth Headset - also völlig Kabel- und Kabelbruchfrei. Dazu integriertes Mikro zur Anrufannahme, Vor, Zurück, Lauter, Leiser, Start, Stop, Anrufannahme, und ne digitale Gesprächsoptimierung zur Reduzierung von Hintergrundgeräuschen. Das ist doch ma was! Leider hats keine Noise-Cancellation, das stand auf meiner Liste noch ganz oben. Desweiteren vermiss ich ne Ladeschale - jetzt muss man da son Gumminupsi auffriemeln, um über Mini-USBStecker zu laden, aber dazu gabs keine Alternative.

Ausserdem braucht man bei den grossen Headphones mit 40mm Klangerzeuger keinen gigantischen Aufwand treiben, um etwas Bass rauszunuckeln (und sich diesen Aufwand dann vergolden lassen). So kostet das Set in Deutschland beim Händler 119Euro (was im Vergleich zu den In-Ears ein Schnäppchen ist), bei Amazon 79Euro und hier in China mit Versand 45Euro (Originalware versteht sich). Kann man auch nicht meckern.

Das Einzige an dem man (zurecht) Rumnörgeln kann ist, dass sich mal wieder ein internationaler Konzern nicht an Standards gehalten hat. Apple hat das Vorwärts/Rückwärts-Springen von Musiktiteln proprietär im iPhone implementiert, so dass die Funktion vom Kopfhörer nutzlos ist.

Ein dickes, fettes Pfui an Apple!

Man kann zwar über die Sprachsteuerung (die geht tatsächlich auch über die Kopfhörer) in den Titeln springen. Aber da die Sprachsteuerung zuverlässig ist wie ukrainische Atomkraftwerke und so sinnvoll wie Herpes verzichtet man besser auf das Feature. Denn die Wahrscheinlichkeit dass das Telefon aus “Nächster Titel” “Ruf Tante Erna an” macht ist so hoch wie der aktuelle Schuldenberg der Stadt Essen.

Das kann man aber natürlich nicht den Hörern zur Last legen.

Alles in allem bin ich doch sehr zufrieden. Endlich kann das Handy irgendwo in den Tiefen der Tasche, des Rucksacks verschwinden und man kann trotzdem ungehemmt Musik hören und telefonieren. Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt: man sieht nicht mehr welchen Anruf man entgegennimmt.

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