Archive for the ‘Allgemein’ Category
DVD-Tip
Wer sich für das Land China und seine Landschaften interessiert, dem sei die Doppel-DVD “Wildes China” wärmstens ans Herz gelegt. Momentan läuft/lief die Serie auf den dritten Sendern.
Der Trip nach Boomtown
die Bilder hatte ich ja schon online gestellt, hier jetzt auch der kurze Bericht ueber die vielleicht schnellst wachsende Stadt der Welt.
Wie bin ich ueberhaupt dahingekommen? Eigentlich wollte ich ja nur nach Deutschland, aber die Direktfluege aus Shanghai sind derzeit einfach abartig teuer. Fuer einen Roundtrip haette ich 1400 Euro gezahlt. Eine kurze Recherche hatte ergeben, dass der Flug ueber HongKong nur die Haelfte kostet … circa 800 Euro. Also lag es nahe von HK aus zu fliegen. Der einfache Flug nach HK kostete circe 150 Euro, ein Flug nach Shenzhen, das direkt gegenueber von HK liegt kostete 80Euro. Da hat natuerlich der Sparfuchs in mir gedacht “schlaegste 2 Chinesen mit einer Klappe und schaust Dir noch ne Stadt an”.
Auf einem meiner Trips nach HK war ich schonmal ueber Shenzhen gekommen (damals mit dem Bus nach HK) und damals war es ein fuerchterlicher Graus. Ich stellte mich also innerlich schon auf Geduld ein. Aber erstmal waren ja nach der Landung insgesamt 3 Tage in Shenzhen geplant. Also erst mal ins Hotel, diesmal hatte ic hmich fuer Marco Polo entschieden und war super zufrieden. Ein sehr schickes Zimmer in einem super Hotel zu einem annehmbaren Preis. Wenn man reist sind gute Hotels meiner Meinung nach das A und O.
Vorsicht Wissen: Das Stadgebiet umfasst gute 2000qkm, das ist nicht viel kleiner als das Saarland. Dort lebten 1979 rund 30.000 Einwohner … heute schaetzt man die Einwohnerzahl auf 12 Millionen! Dieses extreme Wachstum entstand durch die freihandelszone, die China als “oekonomischer Test” dort eingerichtet hatte.
Die Stadt fuehlt sich an wie eine Mischung der Staedte, die ich schon sehen konnte. Da sie noch so jung ist und von Anfang an strategisch geplant wurde ist die Infrastruktur fuer eine solch grosse Stadt state-of-the-art. Viele aehnlich grosse Staedte, die eine laengere Entstehungsgeschichte vorweisen koennen kranken oft an Altlasten (veraltete Ubahnsysteme, zu kleine Ringstrassen, unzureichende Parkmoeglichkeiten etc etc). Dadurch, dass man sehr grosszuegig geplant hatte ist die Stadt selbst aber auch sehr weitlauefig und die Wege sind recht lang - vergleichbar mit Peking. Es gibt auch keinen echten Stadtkern, sondern man hat die Stadt in mehrere Hotspots aufgeteilt, was es natuerlich interessant macht, aber man hat nie das gefuehl in einer Megacity zu sein, da diese Spots relativ klein sind. Die Haeuser selbst sind grossteils postmoderne Bauten, mit denen man gerne protzt vergleichbar mit Shanghai. Natuerlich ist der Einfluss des nahen HK ueberall zu spueren, allein schon die Palmen und die vielen Luftwurzeln erinnern einen an die ehemalige englische Kolonie.

Das Nachtleben konnte ich nicht wirklich erkunden, da offensichtlich unter der Woche nicht allzuviel los ist oder ich nicht die richtige Spots fand. So oder so ist es im Juni ein absolutes Unding sich draussen hinzusetzen oder gemuetlich schlendernd sich ein Restaurant oder eine Bar zu suchen. Von der erdrueckenden Hitze gepeinigt versucht man permanent die naechstgelegene Klimabox aufzusuchen.

Da die Stadt zo jung ist (Anfang der 80er eben noch ein kleines Fischerdorf) kann sie (gottseidank) keinerleiKultur aufweisen. Um dennoch wenigsten ein paar Touristen anzulocken wurden eine Vielzahl von Themeparks angelegt, einer davon das “Window to the World” - eine Art Gullivers Welt.
Problem war wieder das es draussen ist und man spaetestens nach 15 Minutenklatschnass ist. Die Chinesen konnten das im Uebrigen gar nicht nachvollziehen dass Westler so schwitzen und haben mich entsprechend angestarrt. Oder es lagn an der Tatsache, das sin dieser 12Millionen Stadt es ueberhauptnur eine Handvoll Langnasen gibt, was sehr angenehm ist. Man kommt sich wirklich vor wie in China (naja man ist es ja auch).
Naja die anderen Tage hatte ich mit klimatisertem Window-Shopping verbracht, denn Shenzhen bietet einen viel groesseren Fake-Markt, einen viel groesseren Elektromarkt und zum Teil schoenere Shopping Malls als Shanghai.
Die 3 Tage vergingen mehr als zuegig und schon stand der Flug nach good old Germany an. Vom Hotel aus wurde ein Shuttle service direkt zum Flughafen angeboten, aber ich kante diesen 3 Stunden Bustransfer ja schon zu Genuege und wollte diesmal die Faehre ausprobieren. Die kostete 20 Euro anstatt der 9 Euro Bus, aber das war noch zu verkraften (schliesslich waren die Fluege ja soviel guenstiger). Also mit dem Taxi durch gefuehlt die ganze Stadt (sprich einmal quer durchs Saarland) zur Faehre. Von dort ging dann aber alles super reibungslos: Ticket kaufen, einchecken und Gepaeck abgeben, 15 Minuten auf die naechste Faehre warten, 30 Minuten Fahrzeit und man war direkt im Flughafen in HK - direkt in der Duty Free Zone. Und viel zu frueh. Es hatte so reibungslos geklappt, dass ich noch Stunden warten musste. Gottseidank hat der Flughafen einen eingebauten Ajisen - meine Lieblings-Restaurantkette fuer Standard-Non-Deluxe-Food.
Also alles in allem fuer den Trip mit der Faehre 3 Daumen hoch, kann ich jedem nur waermstens ans Herz legen (und den Quatsch mit den Bussen zu lassen, das muss man sich nicht antun)
Auf dem Rueckweg von Deutschland hatte ich allerdings dann doch einen Flug von HK nach Shanghai gebucht, da mit Faehre, Taxi etc der Preisunterschied nicht mehr allzugross ist und ich nach 11 Stunden Sardinen-Buechsen-Klasse keine grosse Lust hatte noch gross durch die Welt zu shippern.
Aber wer mal da unten in der Gegend ist sollte mal in Shenzhen vorbeischauen - es lohnt sich. Trotzdem gibts auf meiner Staedte-Beliebtheits-Skala keine Top-Platzierung. Die Stadt trumpft zwar mit guter Infrastruktur, ihrer Sauberkeit, dem Fehlen von Langnasen, aber das Nachtleben laesst zu wuenschen uebrig, die Stadt ist einfach zu weitlaeufig und das schlimmste: es ist HEEEEIIIISSSSSSS! Der Shanghai Sommer ist nichts dagegen!
Als Beweis hier noch als “Rausschmeisser” ein Beweis - ein klarer Fall von Antitranspirant-FAIL:
Soweit die Füße tragen…
Ein Gastpost von Dirk:
Ja, eine Woche geht ja so schnell vorbei! Viel zu schnell!
Was ich dank Alex in diesen Tagen erleben/genießen/erblicken/erwandern/… durfte, habe ich mal kurz zusammengefasst
Und das war nach dieser Woche gar nicht mehr so leicht!
(Es ist sicher etwas ausschweifend geworden, aber vielleicht beugt es meiner Vergesslichkeit vor
)
Sonntag 25. April 2010

Maglev
Ankunft auf dem Flughafen Shanghai Pudong International Airport gegen 14:20 Uhr (alle weiteren Uhrzeit waren nicht weiter rekonstruierbar). Auf Empfehlung ging es dann mit dem Maglev (431 km/h ; Beweisfoto kann auf Nachfrage gestellt werden) zur Longyang Rd. Station, wo Alex mich mit seinem Fahrer (wie dekadent) bereits erwartete.
Nach einer Erfrischungspause gab es einen kleinen Rundgang durchs Grand Gateway und einen kurzen Einkauf im Supermarkt. Was frisches sollte her! (Im Nachhinein frage ich mich, warum wir überhaupt was gekauft haben; waren wir doch eh nur draußen schlemmen - naja fast)
Danach wurde es Zeit für ein würziges Abendessen im Asian Noodles (habe leider keinen Link gefunden): Was hat Alex mich hier auf die (Gewürz-) Probe gestellt! Das war nicht scharf, das was Hölle und ich dachte “Ok, schlimmer geht’s nicht” - aber es ging noch schlimmer, noch viel schlimmer…

Welcome To Shanghai
Nach kurzem Trip zum DVD Shop sind wir dann in die “Vue Bar” im “Hyatt on the Bund”. Definitiv das beste “Welcome to Shanghai“!
Von hier aus ging es dann noch auf’n Cocktail in die Bar Rouge (Die Dachterrasse muss im Sommer einfach nur geil sein!)
Das war dann auch genug nach einem so langen Tag!
Montag 26. April 2010
Ein leckeres Frühstück im Element Fresh und dann zu Tailor Market: 2 Hosen, 1 Jackett und 9 Hemden bestellt!!! Wow, aber ob das etwas wird?
Alex’ Fahrer brachte uns dann nach Caojing in die “Noodle Bude” (Langsam fange ich an das Essen hier zu lieben) und dann noch zum BTES Building auf der Site: Training, denn schließlich soll Alex sich ja nicht auf der Annual Party blamieren (BTW: Viel Spaß am Freitag! - ich will beweise sehen)
Dabei hatte ich auch gleich die Gelegenheit ein paar Kollegen, Norbert und Martin, kennenzulernen, mich ein wenig auszutauschen und schon war auch ‘ne Verabredung für die Woche gemacht.
Nach der Rückfahrt nach Shanghai haben wir im Vargas noch ein kleines Sandwich verputzt (denn wir hatten mittags in der “Noodle Bude” ordentlich zugeschlagen). Nachdem wir im JZ Club bei ‘nem Cocktail und Live Jazz ein wenig zugig gesessen hatten, gab es noch einen Absacker im Cottons (in der Xinhua Lu). So ganz langsam kann ich verstehen, dass Alex hier nicht weg will
Dienstag 27. April

SWFC
Nochmal ein leckeres Frühstück im Element Fresh und dann auf nach Hongqiao zum Fake Market. Dort haben wir nach ein paar Minuten dann auch May getroffen. Nach ein wenig Shopping, wobei ich mit zwei Uhren (ja, auch Gabi hat sich sehr gefreut) und ‘nem T-Shirt doch eher mager abschnitten habe und Alex mit einer etwas zu teuren Jeans, einem hart erstandenen Stativ, noch zwei Uhren und keinem Paar Schuhe doch etwas erfolgreicher war, ging es mit dem Taxi wieder zurück. Dann sind wir zu dritt mit der U-Bahn nach Pudong und dort gleich im SWFC in der 93 Etage zu ‘nem Snack in schwindelerregender Höhe und unglaublicher Aussicht aufgestiegen. (BTW: son’ Klo will ich auch!!!). Von hier oben gab es schon gute Aussicht auf die Baustelle des nächsten Skyscrapers in Shanghai, dem Shanghai Tower! Das im Zentrum von Pudong überhaupt noch Platz für sowas zu finden war ist schon kaum zu glauben. Dann wieder runter und wieder rauf, d.h. rauf aufs Observation Deck (volles Programm : 94th, 97th, and 100th Floors). Wow, was für eine Location. Und was hat May sich angestellt, als Sie nicht über den Glasboden gehen wollte
! Girls, alle gleich!
Danach wollte Alex mir noch im Jin Mao Tower was zeigen, aber leider hatte Boeing die Location reserviert, somit haben wir das ausgelassen.
Im “Banana Leaf” haben wir dann, wie gestern verabredet Martin und seiner Frau getroffen und so richtig lecker thailändisch genascht. Aprospros, der kleine Kellner hätte sicher auch gerne an Alex genascht, so wie er ihn angehimmelt hat ![]()
Im Jade on 36 des Shangri la Hotel gab es dann bei live Gesang noch ‘nen Cocktail. War ‘ne tolle Atmosphäre mit schöner Aussicht!
Nachdem wir uns bei allen verabschiedet hatten, sind wir noch auf ein Bier und Bruschetta ins andere Cottons.
Den Tag haben wir dann noch im People 7 abgeschlossen; allein der Eingang ist schon ein kleines Event und auch der Gang zum Klo kann dort ohne Tipp echt schwer werden
(Mehr will ich aber nicht verraten, bin ja kein Spassverderber)
Was für ein Tag!
Mittwoch 28. April
Puh, frühes Aufstehen war angesagt, denn um 6:30 Uhr sollte uns der Fahrer abholen und nach Nanjing, der früheren südlichen Haupstadt Chinas, bringen.
Nach etwas mehr als drei Stunden Fahrt, die uns ein chinesisches Frühstück, welches der Fahrer uns vorher besorgt hatte, “schmackhaft” machte, sind wir dann im Sheraton abgestiegen. Nach kurzem frisch machen, denn Alex hatte ja beim Frühstück seine Hose voll gekleckert, haben wir uns auch gleich auf den Weg gemacht, was von der Stadt zu sehen.

Jiming Tempel
Mit der Stadtkarte aus dem Hotel ging’s dann los Richtung Jiming Temple: Ein Zeremonie zur Freilassung von Vögeln vor dem buddhistischen Tempel (welche Bedeutung das auch immer haben mochte; ein kommunikativer Chinese musste uns aber erklären, dass er dagegen sei, denn die Vögel würde eh wieder eingefangen und an den Tempelorden verkauft - oder so ähnlich), ein Rundgang durch den Tempel sowie ein kurzes Gebet in alle Himmelsrichtungen, dann ging es weiter über die Stadtmauer gen Osten. Schon ein beeindruckendes Bauwerk, mit knapp 40 km Länge in nur 20 Jahren erbaut. Da hätten sich die Kölner mit ihrem Dom mal ‘ne Scheibe von abschneiden sollen. Nach scheinbar endlosen Schritten über die Mauer ging es dann wieder durch die Stadt (zu Fuß, wie sonst): Ein schöner Park, genutzt von spieltriebigen Chinesen, die so etwas wie ein Diabolo, welches ein heulendes Geräusch machte, durch die Luft sausen, Drachen steigen ließen oder einfach nur relaxten. Noch ein paar Hochzeitspaare bei der Fotosession, eine Tanzgruppe, Tai Chi unter Bäumen, … einfach nur schön. Dann ging es wieder zum Hotel, frisch machen, denn danach ging es mit dem Taxi (ja, ein oder zwei mal hatten wir in Nanjing tatsächlich ein Taxi, obwohl meine Füße das bestreiten würden) zum 1912, einem interessant gestalteten Viertel in dem Essen und Unterhaltung angesagt ist. Dort haben wir dann Lilian und Joy getroffen und sind mit ihnen Hot Pot essen gegangen. Mal ganz was anderes, aber wieder echt lecker. Danach noch in das Mazzo, einen typisch chinesischen Club - obwohl es Mittoch war, war hie echt was los! Ein sehr schöner Abend nach einem tollen Tag.
Donnertag 29. April

Zhonghua Gate
Nach einem stärkenden Frühstück im Hotel ging es zum Zhonghua Gate, welches in alten Zeiten für Angreifer eine ausgeklügelte Falle mit seinen drei nachgeschalteten Toren bildete. So ein paar kitschige Wachsfiguren, die eine Gesichtsfarbe ähnlich dem früheren HubbaBubba Kaugummi hatten, durften hier nicht fehlen. Ungeachtet dessen eine echt lohnenswerte und eindrucksvolle Sehenswürdigkeit. Danach ging es durch den Bailuzou Park und weiter in die Confucius Area, in der vor lauter Kommerz der eigentliche Confucius Tempel unter ging. Da diese Stadt selbst für zwei Tage einfach zu groß ist, haben wir uns abschliessend für die Purple Mountains entschieden und uns dort das Sun Yat-sen Mausoleum und das Ming Xiaoling Mausoleum angeschaut und tolle Fotos geschossen.

Purple Mountains
Das war Kultur pur!
Nun sollte es wieder mit den Taxi in die Stadt gehen, aber davon wussten die Taxis nur nichts, d.h. zu Fuß ging es schier endlos in Richtung Stadt. Irgendwo hinter der Stadtmauer und nach einem kleinen Snack am Straßenrand gab es dann doch noch ein Taxi für uns! Welche eine Wohltat - aber schon beim Aussteigen wollten die Füße kaum noch. Leider blieb daher keine Zeit mehr den Yangtze zu besuchen ;-(
“Soweit die Füße uns tragen” hätte glatt das Motto dieser zwei Tage sein können.
Da wir noch etwas Zeit und Hunger hatten, bis der Fahrer uns wieder abholen sollte, ging es also gleich noch ins Restaurant: Bambus, Garnelen, Bohnen und …
… und Frosch (Wie ich erst beim Verspeisen aufgeklärt wurde)! Alles super lecker, nur musstest Du ja den Frosch ja unbedingt “là” bestellen, so dass der einem schon die Lippen weggebrannt hat, bevor er noch auf der Zunge ankam. (Die einen reden vom Schneefrosch, ich nur noch vom Firefrog!) Die Bedienung fand es jedenfalls sehr komisch.
Dann ging es nur noch mit dem Fahrer nach Hause…
Freitag 30. April
Ein stärkendes Frühstück zu Hause mit Toast, Käse, Fleischwurst, Salami und Nutella.

People's Square
Der Tag beginnt mit einem gemütlichen Rundgang über den People’s Square: Neben dem tollen Blick auf die umgebende Stadt gibt es hier auch scheinbar den einzigen kleinen Platz, an dem hier in der Stadt Tauben anzutreffen sind. Sonst scheint in der ganzen Stadt kein einziger Vogel sein; In der French Concession hört man zwar ab und an mal etwas Gezwitscher, aber das scheinen auch die einzigen Orte zu sein. Komisch!

1933
Dann gings es zum 1933, eine irre Konstruktion, die früher einmal ein Schlachthaus war. Man kann sich teils vorstellen, wie hier die Rinder zu ihrem industrialisierten Ende geführt wurden. Als Metzgerssohn glaubte ich sogar noch das Blut riechen zu können. Heute eine Location für kleine Shops, Kunst und mehr. Sehr eindrucksvoll!
Von hier ging es dann in die Taikang Lu zu einem Rundgang durch Tian Zi Fang: Schmale Gassen voll mit Künstlerläden, Shops und Restaurants.
So nun aber schnell nochmal zum Tailor, denn wenn ich Montag zurückfliege, sollen die neuen Klamotten schließlich passen. Ein Teil der neuen Hemden konnte ich schon mitnehmen, worüber ich dankbar war, denn es ist mittlerweile so um die 30 Grad geworden, denn nun hatte ich noch etwas zum Wechseln.
Nach kurzem frisch machen geht es dann zum Kagen (Japanisches Teppanyaki Restaurant) wo wir mit Norbert und seiner bezaubernden Frau (Sorry, aber an ihren brasilianischen Namen kann ich mich wirklich nicht mehr erinnern) so richtig lecker gegessen haben. Nicht nur das, nein Alex musste mich auch noch mit Sake abfüllen, so dass ich dachte der Abend geht sicher früh zu Ende (und damit sollte völlig daneben liegen). Nach den wir mit bestem Essen gesättigt waren, gingen wir (für mich gilt schwankend) ins Zapata’s wo sich uns noch Lilian, Nicole, Isabella und Frederic angeschlossen haben. Bis sicher 2:00 Uhr haben wir dort Party gemacht, gequatscht, getrunken und getanzt. So peu a peu haben uns dann alle bis auf Nicole verlassen, mit ihr sind wir dann noch ins MAO. Ein echt heißer Abend! Als wir dann gingen, war es doch schon 5:30 Uhr und auch schon wieder hell draußen. Definitiv der geilste Tag der ganzen Woche!!!
Samstag 01. Mai
Also, sorry, aber heute war erst mal ausschlafen angesagt ![]()
Nach einen verspäteten Frühstück im Abbey Road ging es dann gemütlich zu Fuß (wir latschten schon wieder) durch die French Concession und weiter und weiter bis an das Ende der Nanjing Lu, wo wir May getroffen haben.

Hell Breakes Loose
“Hell breakes loose” : Menschenmassen, gefühlt alle Chinesen dieses Kontinents, weil, die Expo gerade geöffnet hat, Monatsanfang ist, Samstag ist und auch noch pervers gutes Wetter war. Der Verkehr am Ende der Nanjing Lu war komplett zusammengebrochen! Eigentlich war der neue Bund das Ziel, aber von dem war vor lauter Menschen nichts mehr zu sehen, bis auf die neuen Bauten am Fähranleger. Dennoch ein Erlebnis. Bevor es wieder nach Hause ging, gab es noch eine kleine Visite in TheCoolDocks.
Ein wenig frisch machen, denn wir waren Heute bei der Lauferei doch etwas ins Schwitzen geraten, und dann weiter zum Shanghainesen Abendessen. Wieder ein neues Erlebnis: Exemplarisch zubereitete Speisen in der Vitrine statt einer Speisekarte, und schon wieder alles super lecker (kann mir kaum noch vorstellen, dass es zu Hause in Deutschland noch schmecken kann)! Leider hatte der Eisladen um die Ecke geschlossen, so sind wir mit dem Taxi nach Xintiandi, einem kleinen Shopping und Entertainment Viertel, wo es dann auch das ersehnte Eis im Cold Stone gab. Von hier aus ging’s dann ins Brown Sugar, wo Soul Man Carlton J. Smith einen geilen Liveauftritt gab. Von hier aus ging es noch ins No. 88, einem chinesischen Club, doch Frederic, den wir hier eigentlich treffen wollten, war leider schon weg - wir waren doch zu langsam. Nach einer kleinen Stärkung vom BBQ am Straßenrand haben wir gegen 2:00 Uhr nochmal dem MAO einen Besuch abgestattet, aber so gut wie Tags zuvor war es nicht.
Sonntag 02. Mai
Die beiden letzten Tage steckten uns noch so in den Knochen, daß das mexikanische Frühstück im Maya erst gegen 12:00 Uhr genommen werden konnte. Im M50 gab es dann modere chinesische Kunst zu sehen, bei der es schon wundert, wie kritisch sich die Künstler geben dürfen. Hätte ich nicht gedacht! Bei Alex um die Ecke sind wir dann noch ins “Best Buy”, die Electronic Mall und in die Shopping Mall, schließlich sollte das Töchterchen doch auch was mitgebracht bekommen (die Tasche ist übrigens super angekommen). Am Abend haben wir dann mit Ute und Martin im Lost Heaven (war auch für die beiden neu) lecker gespeist und sind anschließend runter in die Lounge und haben dort dann auf 4 Flaschen köstlichen Rotwein (Super Auswahl Martin!) aufgerundet.
Mit beiden fuhren wir später in die Velvet Lounge und haben in angenehmer Atmosphäre noch jeder zwei Cocktails geschlürft.
Unser beider Versuch danach noch im LOgO den Abend ausklingen zu lassen, scheiterte trotz der attraktiven DJane daran, dass hier irgendwer so übel in den Laden gekotzt hatte, sodass es keine Nase auszuhalten konnte. Schade! Also ging es von hier aus in’s Dada, einem kleinen Expat Shelter mit düsterer Atmosphäre, aber leckerem Bier (mit dem ich mich nach dem Wein und den Cocktails dennoch etwas schwer tat - mangelnde Übung!). Bevor es dann später wieder Heim ging, zog uns der Straßen-BBQ gegenüber mal wieder so stark an, dass wir nicht anders konnten. Und nun nicht jammern, Alex, Du wolltest es unbedingt scharf bestellen. Es muss erwähnt werden, dass sogar die Tränen, die binnen Sekunden nach den ersten Bissen nicht aufzuhalten waren, in den Augen brannten.
Montag 03. Mai

Nach Hause :-(
Sch…, schon der letzte Tag!
Wir trafen Kelly und Frederic im Element Fresh; Nach dem Frühstück sind wir zusammen mit beiden zum Tailor, schließlich mussten wir meine restlichen Sachen nochmal anprobiert werden (passte nun alles super) und Frederic wollte Alex’ Hemdenmacher mal ausprobieren.
So, leider ging es nun so langsam ans Packen. Noch ein Paar Fotos und Music auf den Stick und ein wenig relaxen.
Abends dann zum Abschluß mit Kelly und Frederic im Asian Noodles gut gegessen und als Dessert noch ein Eis im Cold Stone (… und immer auf Wölfe mit Regenschirmen aufpassen).
Den ganzen Tag über war meine Stimmung schon etwas getrübt, denn wer will hier schon weg? Ich habe die Zeit sehr genossen, aber die Freude auf meine Lieben zu Hause zieht mich auch zurück ![]()
Spät am Abend hat uns der Fahrer dann zum Airport gebracht. Nach dem Check In und ein paar Schritten durch den Flufhafen noch ein kurzer Abschied, dann waren es nur noch 15 Stunden bis nach Hause!
Fazit
Für jeden, der die Gelegenheit hat, einmal mit einen Guide wie Alex eine Stadt wie Shanghai zu erleben, der muss unbedingt hierher kommen!
Aber eine Warnung muss ich euch mit auf den Weg geben: Wer hierher kommt muss damit rechnen an diese Stadt, dieses Land und die tollen Menschen sein Herz zu verlieren
Allen lieben Menschen, die ich hier kennen lernen durfte und besonders auch Alex, ein großen Dank für diese tolle Zeit!
CU in Shanghai!
P.S.: Alex hat ja bereits einen Satz an Bildern vom unseren Touren duch Shanghai und Nanjing gepostet.
Oh mann oh mann
Das war ne Woche! Deswegen hab ich in letzter Zeit wenig - gut gar nichts von mir hören lassen. Das ändert sich aber wieder…. demnächst mehr - jetzt muss ich erstmal ins Bett!
Neulich im Cafe
Neulich hab ich mir gedacht ich fahr ma mit meinem VW Gallardo beim Starbucks vor … Eindruck schinden ;o)
Hoch genau mein Auto … passende Farbe, passende Marke, passender Motor, alles passt! Noahhh hätt mir vor lauter Freude beinah den gerade getrunkenen Kaffee ins Hemd gemacht! Und dann stand der Depp auch noch im Parkverbot und musste den Wagen umsetzen … noahahah der Motor! Das Geräusch…. sollte ich Projekt 20+ aufstocken? Sagen wir um 150k€?
Eine kleine Welt
Als besonderen Anreiz für einen bestimmten Herren, der seinen gesamten Keller in eine riesige Modell-Eisenbahn umbaut (wie ist denn der Status da eigentlich? Sowas sollte dokumentiert werden!):
Ich finde die Tilt-Shift Fotografie echt spannend. Leider kann ich mir als armer Angestellter ja nicht 1000 Spezialobjektive leisten und warum Hardware anschaffen, wenn mans auch Softwaretechnisch lösen kann ;o). Hier mal den Bund als Modell:
Das hatte mich mit dieser fantastischen Anleitung keine 20 Minuten gekostet (und da ist die Renderzeit schon drin - mein Rechner ist ja nicht der Schnellste).
Ausgangsmaterial war das folgende unbearbeitete Bild:
Ist doch ganz nett geworden? Und wie zu Anfang angesprochen bitte ich um Nachbau ;o)
P.S.: Neue Fotos lassen etwas auf sich warten mangels Urlaubs, aber vielleciht komm ich über CNY ja mal dazu wieder hier durch die Strassen zu ziehen und für das Wochenende nach CNY hab ich endlich Singapore ins Auge gefasst. Dann gibts neues Material!
MfG - mit freundlichen Grüßen
Abkürzungen sind hier auch gern gesehen. Ich glaub das liegt daran, dass man etwas nicht explizit ausdrücken muss, aber jeder weiss trotzdem was gemeint ist. Hier 3 “typisch” chinesische Abkürzungen:
CNY - Chinese New Year
MBA - Married but available (ist hier jeder und jede über 40)
ABC - American Born Chinese (arrogant und wohlhabend)
Bin nur drauf gekommen, weil ich im Blog vorher CNY benutzt hatte…
Aufholjagd
So melde mich wieder zurück aus Taipei.
Ich bin Euch ja immer noch einige Posts schuldig, daher versuch ich das jetzt langsam mal aufzuarbeiten. Fotos wirds wie immer in der Gallerie geben (da der Upload in die Posts meist zu langsam ist werd ich grossteils darauf verzichten).
Durchsicht
Hmpf! In 2 Stunden ist Sonnenfinsternis und wie immer ist der Himmel wolkenverhangen …. naja wenigstens gibt en gratis Buffet…
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